| RTFC Benutzerhandbuch | |||||||||
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Beim Aufruf von RTFC können zahlreiche
Optionen über Kommandozeilenparameter gewählt werden. Diese
Angaben bestimmen neben Quell- und Zieldateien alle Randbedingungen
für einen Compiliervorgang.
Eine Option wird durch
"-" oder
"/" eingeleitet. Dadurch unterscheidet
sie sich vom Namen einer Quelldatei.
Groß-/Kleinschreibung und die Reihenfolge der Optionen spielt
dabei keine Rolle. Lediglich bei der Option
-A, die auch Redefinitionen von
Querverweisen erlaubt und der Option
-I in Verbindung mit
-L für die
Sprachenunterstützung ist die Reihenfolge wichtig.
Die allgemeine Syntax zum Aufruf von RTFC lautet:
Eine Option kann mehrmals angegeben werden. RTFC bildet dann "die
Summe" aller Optionen. Bei Optionen, die einen
Dateinamen beinhalten, "siegt" (mit Ausnahme der
Option -A) die am weitesten rechts
stehende Option.
Sie können mehrere Quelldateinamen mit und ohne Wildcards
angeben. Die erste Datei ist maßgebend
für den Namen der Ausgabedatei bzw. der Projekt- und Help
Map-Datei. RTFC erzeugt einen Hypertext mit dem Inhalt aller genannten
Dateien in der angegebenen Reihenfolge. Diese Möglichkeit
können Sie nutzen um z. B. sehr große Hilfen aus
mehreren Quelldokumenten zu erzeugen.
Optionen können über die Kommandozeile
oder über Konfigurationsdateien angegeben werden.
Standardmäßig wird die Konfigurationsdatei
Rtfc.cfg verwendet. Zusätzliche
Konfigurationsdateien werden mit
"@dateiname" angegeben, wobei die
Endung .CFG standardmäßig
ergänzt wird.
Innerhalb der Kommandozeile bzw. einer Konfigurationsdatei können
Sie Umgebungsvariablen in der Form
$(variable) angeben
(MAKE-Syntax). Diese Angaben werden durch den Wert der jeweiligen
Umgebungsvariablen ersetzt. Falls die Variable nicht definiert ist,
wird eine Fehlermeldung ausgegeben.
Innerhalb von Konfigurationsdateien können Sie
Einträge für eine Projektdatei (Windows
Help oder HTML Help) angeben. Die Einträge müssen in der
gleichen Syntax wie in einer Projektdatei gemacht werden, also jeweils
ein Abschnitt in eckigen Klammern mit Einträgen in der Form
"Schlüssel=Wert". Alle in dieser Form vorgenommenen Einträge
werden 1 : 1 in die Projektdatei übernommen. Bereits vorhandene
Einträge werden dadurch überschrieben.
Erstellt: 04.03.2007 14:11 Aktualisiert: 30.01.2010 13:43
Autor: Dipl.-Ing. (FH) W. Hubert Copyright © 2010 Alle Rechte vorbehalten. |