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Änderungsgeschichte des Hypertext Compilers

Version 
Änderungen
8.03 
Juli 2017
Neu: 
diese Version unterstützt die Brailledrucker Columbia und Delta von ViewPlus. Beide drucken mit einer Geschwindigkeit von bis zu 100 Zeichen pro Sekunde im Duplexdruck. Der Columbia arbeitet mit Endlospapier, der Delta druckt auf Einzelblätter vom Stapel. RTFC unterstützt diese Drucker im Legacy Mode zum Drucken von Punktschrift und nicht zum Drucken von Grafiken. Dies bleibt der seitens ViewPlus mitgelieferten Tiger Software Suite (TSS) vorbehalten, die intern ebenfalls mit dem Braille-Modul von RTFC arbeitet.
In Zusammenarbeit mit ViewPlus Germany haben wir auch die Ansteuerung der übrigen ViewPlus-Drucker überarbeitet, so dass keine manuelle Einrichtung mehr erforderlich ist. Die Ansteuerung funktioniert jetzt unabhängig von den Einstellungen im Druckertreiber und das Laden einer eigenen Brailletabelle entfällt. Die Drucker werden von RTFC über USB oder aufgrund der Bezeichnung des Treibers automatisch erkannt.
Neu: 
diese Version unterstützt den neuen Brailledrucker FanFold-D V5 von Index Braille AB. Dabei handelt es sich um einen Produktionsdrucker für die Verarbeitung von Endlospapier im Duplexdruck. Die Funktionalität des Druckers entspricht weitgehend dem Index Basic-D V5, jedoch mit einer Druckgeschwindigkeit von bis zu 1000 Seiten pro Stunde. Der Drucker wird von RTFC über USB oder aufgrund der Bezeichnung des Treibers automatisch erkannt.
Neu: 
diese Version unterstützt die neuen Brailledrucker Romeo 60 und Juliet 120 der Firma Enabling Technologies. Dabei handelt es sich um eine neue Generation von Druckern, die im Funktionsumfang den Druckern der Firma Index Braille AB entsprechen. Anstelle des früheren Ziffernblocks zum Ändern von Einstellungen verfügen die neuen Modelle über ein Bedienfeld, wie man es von den Index-Druckern her kennt. Der Romeo 60 druckt einseitig, der Juliet 120 doppelseitig auf Endlospapier. Dabei steht die Bezeichnung "60" bzw. "120" für die jeweilige Druckgeschwindigkeit in Zeichen pro Sekunde. Die Drucker werden von RTFC über USB oder aufgrund der Bezeichnung des Treibers automatisch erkannt.
Neu: 
mit der Option "Schwarzschrift-Seitenübergang mit Seitenzahl angeben" kann das bislang recht unscheinbare Zeichen für den Seitenübergang (Punkte 2, 3) alternativ durch eine punktierte Linie dargestellt werden (Punkt 3 wiederholt), die mit der jeweiligen Schwarzschrift-Seitenzahl endet. Die punktierte Linie geht unabhängig von der Formatierung des umgebenden Textes immer über die gesamte Breite der Punktschrift-Seite und ist somit leicht auffindbar.
Neu: 
für den Textimport wurde die Option "Allein stehende Seitenzahlen importieren" hinzugefügt. Sie erleichtert die Arbeit beim Umsetzen gescannter Bücher, die im TXT-Format gespeichert wurden. Mit dieser Option werden Seitenzahlen aus der Fußzeile eines Buches erkannt und in Braille-Tags für Schwarzschrift-Seitenzahlen umgewandelt. Seitenwechsel werden dabei ggf. entfernt. Diese Einstellmöglichkeit finden Sie in den Programmoptionen des Hypertext-Assistenten, Registerkarte "Textimport". Die Option ist im Importprofil "Standard (gescanntes Buch)" aktiv. Im Gegensatz dazu steht das Importprofil "Standard mit Seitenwechseln (gescanntes Buch)", bei dem Seitenzahlen entfernt werden und stattdessen die Seitenwechsel-Zeichen erhalten bleiben. Auch nach einem Import mit diesem Profil können Braille-Tags für Seitenzahlen erzeugt werden, indem nachträglich die Funktion "Seitenwechsel ersetzen" aus dem Dialog "Braille-Tag einfügen" angewendet wird. Dies erfordert aber einen zusätzlichen Arbeitsschritt.
Verbesserung: 
die Erkennung von Überschriften in TXT-Dateien wurde verbessert. Insbesondere die Option "Überschriften aufgrund von Satzzeichen erkennen" arbeitet jetzt zuverlässiger. Dadurch wurde auch der Import von PDF-Dateien und der Fachzeitschriften "c't" und "iX" aus dem SB-Abo des Heise Zeitschriften Verlags wesentlich verbessert.
Verbesserung: 
In den Darstellungsoptionen für Schriftklassen kann jetzt explizit "Mathematikschrift" als "Grad der Kürzung" gewählt werden. Dadurch wird die Umwandlung im mathematischen Modus durch Schriftklassen vereinfacht.
Verbesserung: 
In den Darstellungsoptionen für "Hervorhebungen" kann jetzt zusätzlich "Schreibschrift" als Zeichenattribut gewählt werden. Damit werden alle typeform indicators von "Unified English Braille" unterstützt.
Bug-Fix: 
wenn in einem Quelldokument Leerzeichen durch Unicode dargestellt wurden (z. B. für den Leerraum nach Aufzählungszeichen), konnte das Zieldokument nach einer Umwandlung ins RTF-Format nicht geöffnet werden.
Bug-Fix: 
wenn eine zentrierte oder rechtsbündige Überschrift in reinem Text und Blindenschrift in einem Rahmen stand, wurden die linken und rechten Rahmenteile nicht korrekt dargestellt.

8.02 
April 2017
Neu: 
diese Version unterstützt erstmals das Braille-System "Unified English Braille" nach den Regeln des International Council on English Braille (ICEB) aus dem Jahre 2013 (Second Edition).
Neu: 
mit den Braille-Tags "Text am Anfang des Inhaltsverzeichnisses" und "Text am Ende des Inhaltsverzeichnisses" kann jetzt zusätzlicher Text in das von RTFC generierte Inhaltsverzeichnis für reinen Text und Blindenschrift eingebracht werden. Der Text wird ins aktuelle Ausgabeformat umgewandelt. Im Text können bestimmte Meta-Zeichen verwendet werden, die in der Online-Hilfe zur RTFC Word-Integration dokumentiert sind.
Neu: 
bei den Meta-Zeichen zur Ankündigung von Tabellenzellen in Blindenschrift kann jetzt auch das Dollar-Zeichen "$" verwendet werden, um die Spaltenüberschrift vor einer Tabellenzelle wiederzugeben.
Verbesserung: 
die Barrierefreiheitsprüfung wurde im Hinblick auf Zeichenattribute, Gedankenstriche, Auslassungspunkte und Tabellen verbessert. So werden jetzt z. B. auch leere Tabellenzeilen gemeldet.
Verbesserung: 
wenn die Option "Absatzformatierungen aus dem Dokument übernehmen" deaktiviert ist, werden Aufzählungen und Nummerierungen bei einer Konvertierung über das Zwischenformat "Rich Text Braille" genau so umgesetzt wie bei einer direkten Konvertierung ins BRL-Format. Absätze mit hängendem Einzug werden jetzt immer als solche übernommen. Die Listenformatierung kann nur noch mit dem Braille-Tag "Listenformatierung ignorieren" linksbündig dargestellt werden.
Verbesserung: 
die Darstellung von Passagen mehrerer Wörter in Großschreibung mit einem An- und Abkündigungszeichen in Blindenschrift kann jetzt mit dem Steuerzeichen für eine Wortfuge unterbrochen werden. Dies kann in Fällen genutzt werden, in denen die Lesbarkeit oder Ästhetik des Textes leidet und eine alternative Darstellung gemischter Groß-/Kleinschreibung wünschenswert ist.
Verbesserung: 
die Darstellung ganzzahliger Brüche mit Zahlen in gesenkter Schreibweise, sowie der mathematische Schrägstrich für die Division in Blindenschrift kann jetzt mit dem Steuerzeichen für ein Kürzungsverbot verhindert werden. Steht das Kürzungsverbot vor dem Schrägstrich, so wird immer der Schrägstrich aus dem Literaturbraille verwendet.
Verbesserung: 
das Kürzungsverbot in Blindenschrift gilt ab dieser Version auch für Sonderzeichen. So kann jetzt ein Vollzeichen erzeugt werden, indem man ein Prozentzeichen mit vorangestelltem Kürzungsverbot schreibt.
Verbesserung: 
bei der Sprachsynthese werden Bindestriche in Internet- und E-Mail-Adressen jetzt als "Minus" vorgelesen, so dass diese Adressen für den Zuhörer klar werden. Außerdem wurde die verbale Aussprache von Rechenoperationen verfeinert, so dass jetzt viele mathematische Ausdrücke - auch mit Währungsangaben - korrekt vorgelesen werden.
Verbesserung: 
die spanische Übersetzung der grafischen Oberfläche wurde komplett überarbeitet, so dass Anwender aus dem spanischen Sprachraum ihre Freude daran haben werden. Die Sprache kann ab der Personal Edition in den Programmoptionen, Register "Allgemein" über die Schaltfläche "Landeseinstellungen" umgestellt werden. Wenn Sie mit der eingebauten Sprachausgabe arbeiten und die spanischen Stimmen Noelia und Pablo installiert haben, werden mit der Sprachumschaltung automatisch auch die Stimmen gewechselt.
Bug-Fix: 
bei der Sprachsynthese konnte es vorkommen, dass Dezimalzahlen mit führenden Nullen wie z. B. "0,1565" fälschlicherweise wie Telefonnummern ausgesprochen wurden, also ohne Komma in Zweiergruppen gegliedert. Diese werden jetzt korrekt als Dezimalzahlen erkannt.
Bug-Fix: 
falls in einem Tabellenprofil Zeilenwechsel mit dem Meta-Zeichen "\n" angegeben wurden, wurden diese abhängig von der Option "Leerzeile nach Absätzen übernehmen" umgesetzt. Jetzt werden die Zeilenwechsel bedingungslos übernommen.
Bug-Fix: 
wenn ein Absatz im Quelldokument mit einem rechten Einzug formatiert wurde, haben die Optionen für den Erstzeileneinzug im Zwischenformat "Rich Text Braille" nicht funktioniert.
Bug-Fix: 
bei der Druckererkennung wurden der Index BrailleBox V5 die falschen Escape-Sequenzen zugeordnet, weil deren Name nicht erkannt wurde.
Bug-Fix: 
bei der Teilkurzschrift konnte es in Version 8.01 zu Kürzungsfehlern kommen, die insbesondere im Bereich der Lautgruppen für Wörter auffielen.
Bug-Fix: 
bei der Blindenschrift-Rückübersetzung wurden Zeilen mit einem sich wiederholenden Zeichen nicht in die unter Windows übliche ANSI-Zeichentabelle zurückübersetzt, wenn eine BRL-Datei selbst nicht mit der ANSI-Brailletabelle codiert war. Dies fiel insbesondere bei Unterstreichungen von Überschriften auf.
Bug-Fix: 
bei der Konvertierung von Textdateien wurden geschweifte Klammern fälschlicherweise in Backslashes konvertiert.
Bug-Fix: 
bei der Konvertierung in Blindenschrift wurden geschützte Leerzeichen am Zeilenanfang fälschlicherweise in die BRL-Datei übernommen, wenn die Option "Erstzeileneinzug bei neuen Absätzen" aktiv war.

8.01 
April 2016
Neu: 
mit dem Ausgabeformat "Daisy 2.02 Text" können jetzt auch Daisy-Hörbücher vom Typ 6 erzeugt werden. In diesem Format wird der Volltext umgesetzt, aber keine Audiodateien erzeugt. Solche "Nur-Text-Bücher" können auf heutigen Daisy-Playern über deren eingebaute Sprachsynthese vorgelesen werden. Sie bieten alle Navigationsmöglichkeiten eines Daisy-Hörbuchs, benötigen jedoch nur einen Bruchteil des Speicherplatzes eines Daisy Audio-Buchs.
Um die verschiedenen Daisy-Varianten besser unterscheiden zu können, wurden die bisherigen Formate in "Daisy 2.02 Audio", "Daisy 2.02 Audio mit Text" und "Daisy 2.02 Audio mit Braille" umbenannt.
Neu: 
bei der Professional Edition können Sie jetzt gemeinsame Einstellungen innerhalb einer Arbeitsgruppe verwenden, indem Sie ein Verzeichnis für Ihre Arbeitsgruppe im lokalen Netzwerk festlegen. Das Verzeichnis kann in den Programmoptionen von RTFC, Registerkarte "Verzeichnisse" konfiguriert werden. Alle Benutzer, die das gleiche Arbeitsgruppenverzeichnis verwenden, haben Aussprachelexika, Ausnahmelisten und Standardeinstellungen für die Umwandlung von Dokumenten gemeinsam.
Neu: 
im Dialog für die Barrierefreiheit innerhalb der Programmoptionen von RTFC ist ein neuer Bereich für die Tastatursteuerung hinzugekommen. Hier können sowohl Tastenkombinationen für den RTFC Document Reader und die RTFC Brailletastatur als auch weitere Optionen für die Brailleeingabe eingestellt werden. Legen Sie die Latenzzeit für die Rückübersetzung fest und schalten Sie das Tastaturecho ein oder aus. Unter der Latenzzeit versteht man die Zeitspanne, die nach einer Eingabe verstreicht, bis eine automatische Rückübersetzung durchgeführt wird. Diese Verzögerung ist notwendig, da bei der Rückübersetzung stets ganze Wörter eingegeben werden müssen. Durch das Tastaturecho werden Ihre Eingaben angesagt, auch wenn noch nichts auf dem Bildschirm erscheint.
Neu: 
die Ausnahmelisten für die Blindenschrift und die Silbentrennung können jetzt ebenso wie Aussprachelexika für die Sprachsynthese über das Internet mit anderen Benutzern geteilt werden. Anwender, die mehr als 100 Einträge in einer Ausnahmeliste definiert haben, werden gefragt, ob sie ihre Ausnahmen auch anderen Benutzern zur Verfügung stellen wollen. Die Ausnahmelisten werden per E-Mail an den RTFC Server versandt, Korrektur gelesen und ins nächste Release von RTFC übernommen. Dadurch wird der Wortschatz des Braille-Moduls und der Silbentrennung ständig erweitert.
Neu: 
der integrierte Druckertreiber unterstützt jetzt die Drucker der Baureihe V5 von Index Braille AB. Dabei handelt es sich um die Weiterentwicklung der bekannten V4-Modelle Braille Box, Everest-D und Basic-D.
Neu: 
die Barrierefreiheitsprüfung kann jetzt auch aus der Programmgruppe von RTFC im Startmenü oder Startbildschirm von Windows aufgerufen werden. Dies ermöglicht Anwendern, die Microsoft Word nicht installiert haben, die Prüfung auf Dateien aus anderen Textverarbeitungsprogrammen im RTF-Format anzuwenden.
Verbesserung: 
die Barrierefreiheitsprüfung wurde in zahlreichen Details verbessert. So werden jetzt auch Wasserzeichen und umfangreiche Kopf- und Fußzeilen erkannt und gemeldet.
Verbesserung: 
das Tastaturecho bei der Blindenschrifteingabe sagt jetzt alle Zeichen einschließlich des Großschreibzeichens in ihrer Bedeutung für den jeweiligen Grad der Kürzung an. Das gilt auch beim Löschen der Zeichen mit der Rückschritttaste (Backspace), solange ein Wort noch nicht rückübersetzt wurde und sich noch im internen Puffer befindet. Das Löschen der Zeichen findet in diesem Stadium noch im internen Puffer statt und kann nicht von Screenreadern anderer Hersteller erfasst werden.
Verbesserung: 
eine Umwandlung in Teilkurzschrift ist jetzt auch mit der Option "Für manuelle Bearbeitung vorbereiten" im Hypertext-Assistent möglich, wenn als Ausgabeformat "Blindenkurzschrift" gewählt wurde.
Verbesserung: 
in den Ausnahmelisten für Braille-Kürzungen kann jetzt auch die jeweilige Stellung im Wort hinter einer Ausnahme angegeben werden. Mit den Zeichen "l", "m", "r" und "w" können Sie angeben, ob eine Ausnahme nur am Wortanfang, mitten im Wort, am Wortende oder nur bei ganzen Wörtern gelten soll.
Verbesserung: 
die Darstellung von Zahlen in gesenkter Schreibweise in Blindenschrift kann jetzt mit dem Steuerzeichen für ein Kürzungsverbot verhindert werden. Auf diese Weise ist es möglich, gesenkte Zahlen am Satzende zu vermeiden, während Zahlen an anderen Stellen im Satz ggf. trotzdem als gesenkte Zahlen umgesetzt werden.
Verbesserung: 
in der Kommandozeile von RTFC können jetzt überall dort, wo Dateipfade verlangt werden, auch Umgebungsvariablen wie beispielsweise %APPDATA% eingesetzt werden. Dadurch können Skripte zum Aufruf von RTFC geschrieben werden, die benutzer- und systemunabhängig sind.
Bug-Fix: 
bei den Formaten bzw. Vorlagen "Rich Text Braille" und "Rich Text Computerbraille" wurden mehrere aufeinanderfolgende Leerzeichen u. U. gestaucht, so dass man mehr Zeichen pro Zeile eingeben konnte als durch das Textprofil vorgegeben wurden.
Bug-Fix: 
wenn die Sprache für die Bedienung des Programms auf "Englisch" umgestellt wurde, erschien mit dem Schalter "Hilfe" bzw. mit <F1> trotzdem die deutsche Online-Hilfe.
Bug-Fix: 
bei der Index Braille Box V4 wurde das Papierformat "A3 quer" beim Broschürendruck nicht als "A3" erkannt, wodurch die Papiergröße fälschlicherweise als zu klein gemeldet wurde. Die Braille Box unterscheidet nicht zwischen "A3" und "A3 quer", folglich gilt beim Broschürendruck analog zum Index Everest-D V4 das Format "A3".
Bug-Fix: 
beim RTFC Braille-Konverter konnte es beim Systemstart und während der Benutzung der RTFC Dialoge zu OLE-Fehlermeldungen kommen, die sich jedoch nicht auf die Braille-Konvertierung ausgewirkt haben.

7.16 
Juli 2017
 
Entspricht Version 7.15 einschließlich aller Bug-Fixes, die für Version 8.03 gemacht wurden.

8.0 
Juli 2015
 
Release von Version 8 mit Unterstützung für Windows 10, Office 2016 und neuen Funktionen wie der Barrierefreiheitsprüfung.

7.15 
April 2017
 
Entspricht Version 7.14 einschließlich aller Bug-Fixes, die für Version 8.02 gemacht wurden.

7.14 
November 2016
 
Entspricht Version 7.12 einschließlich aller Bug-Fixes, die für Version 8.01 gemacht wurden.

7.12 
November 2015
Neu: 
der integrierte Druckertreiber unterstützt jetzt die Drucker Elite und Premier von ViewPlus. Dabei handelt es sich um Braille-Produktionsdrucker mit einer Druckgeschwindigkeit von 200 bzw. 100 Zeichen pro Sekunde und den bekannten Tiger-Grafikfähigkeiten. RTFC unterstützt diese Drucker im Legacy Mode zum Drucken von Punktschrift und nicht zum Drucken von Grafiken. Dies bleibt der seitens ViewPlus mitgelieferten Tiger Software Suite (TSS) vorbehalten, die intern ebenfalls mit dem Braille-Modul von RTFC arbeitet.
Neu: 
die Unterstützung für den Screenreader Cobra der Firma BAUM wurde für Cobra Version 11 angepasst.
Neu: 
mit dem neuen Braille-Tag "Kürzungsprofil" kann eines der integrierten Kürzungsprofile oder ein auf dem Computer vorhandenes benutzerdefiniertes Kürzungsprofil ausgewählt werden. Der nachfolgende Text wird dann mit dem entsprechenden Kürzungsvorrat übersetzt. Dieses Braille-Tag eignet sich zum Verfassen von Kurzschriftfibeln, die Lektionen mit unterschiedlichen Kürzungsgraden enthalten.
Verbesserung: 
bislang wurden die Ankündigungszeichen für Tabellenzellen generell von Leerzeichen umgeben, wenn sie mitten in einer Zeile auftreten. Falls ein Satzzeichen als Ankündigungszeichen verwendet wird, entfällt jetzt das Leerzeichen vor dem Satzzeichen. Falls eine Klammer oder ein Anführungszeichen als Ankündigungszeichen verwendet wird, entfallen beide Leerzeichen. Wird eine Klammer oder ein Anführungszeichen als Ankündigungszeichen für eine Tabellenzeile verwendet, so wird am Zeilenende automatisch das passende Schlusszeichen ergänzt.
Verbesserung: 
in den Formaten "Rich Text Braille" und "Rich Text Computerbraille" wird jetzt die Option für den Erstzeileneinzug berücksichtigt. Dies erleichtert die Arbeit mit der Silbentrennung erheblich, da der Zeilenumbruch nun dem Endresultat näher kommt. Außerdem wurde die Übertragung von Aufzählungen und Nummerierungen, sowie von Tabellen überarbeitet, um abweichende Ergebnisse bei einer Konvertierung über eines der Zwischenformate gegenüber einer direkten Konvertierung zu vermeiden.
Verbesserung: 
wenn eine Schwarzschrift-Seitenzahl als Braille-Tag oder in doppelten runden Klammern am Ende eines Absatzes angegeben wird, erscheint das Zeichen für den Schwarzschrift-Seitenwechsel in Braille jetzt ebenfalls am Ende, sofern die Seitenangabe nicht von Leerzeichen benachbart wird und es sich nicht um eine Überschrift handelt.
Verbesserung: 
bei den Braille-Tags "Seitenwechsel ersetzen" und "Seitenumbruch durchführen" kann jetzt auch eine negative Startseite angegeben werden. Negative Zahlen geben den Vorspann ohne Seitenzahlen an. Braille-Tags für Schwarzschrift-Seitenzahlen werden erst nach dem Vorspann, beginnend mit Seite 1, eingefügt.
Verbesserung: 
für die Ansicht im Braille-Viewer kann der Zoomfaktor jetzt im Bereich von 20 % bis 200 % gewählt werden.
Verbesserung: 
die Erkennung der Seitenlänge im Braille Viewer funktioniert jetzt speziell für einseitige Ausdrucke zuverlässiger. Auch bei Texten, in denen viele Zahlen vorkommen (z. B. mathematische Gleichungen oder Zugverbindungen) wird die Seitenlänge korrekt erkannt.
Bug-Fix: 
in Netzwerkumgebungen, in denen ein Benutzer mit mehreren Benutzerkonten arbeitet, wurden die Vorlagenverzeichnisse von Microsoft Word nicht bei allen Konten gefunden. Dies führte zu Fehlermeldungen beim Erzeugen der Vorlagen "Rich Text Braille" und "Rich Text Computerbraille", die jeweils beim Speichern der Standardeinstellungen aus dem Braille-Menü in Word aktualisiert werden. RTFC merkt sich die Verzeichnisse jetzt mit Umgebungsvariablen, so dass die Pfade benutzerunabhängig sind.
Bug-Fix: 
wenn Dateien in den Formaten "Rich Text Braille" und "Rich Text Computerbraille" erzeugt wurden, konnte der RTFC Document Cache in einen inkonsistenten Zustand geraten. Infolgedessen war es dem Zufall überlassen, ob nach einer Umwandlung der Originaldatei oder der davon abgeleiteten Datei die eine oder andere aus dem Cache geladen wurde. Dadurch wurde das Ergebnis der Umwandlung möglicherweise verfälscht. Jetzt werden Dateien in den Zwischenformaten nicht mehr im Cache gespeichert.
Bug-Fix: 
durch Aufrufen und Beenden von RTFC wurde die Sprachausgabe in JAWS jedes Mal aktiviert, auch wenn sie vor dem Aufruf von RTFC deaktiviert war. Dieses Problem wird durch die automatische Installation neuer Skriptdateien behoben.
Bug-Fix: 
beim Umwandeln von Dokumenten, deren Name mit einem Unterstrich begann, wurde ein gleichnamiges Tabellenprofil erzeugt. Diese Profile werden jetzt wieder bereinigt.
Bug-Fix: 
beim Systemstart und bei einer Umwandlung mit RTFC konnte es zu OLE-Fehlermeldungen im Zusammenhang mit der SAPI-Unterstützung kommen, wenn sich auf dem Computer keinerlei SAPI-Stimmen befanden oder die Zugriffsrechte auf die Stimmen so eingeschränkt wurden, dass keine Stimmen gefunden werden konnten.

7.11 
Juni 2015
Verbesserung: 
der RTFC Document Reader liest jetzt auch den Dokumententitel, Fußnoten, Endnoten, Kommentare und Grafiken vor. Außerdem werden bis auf Zeichenattribute und fremdsprachliche Einschübe alle Textbereiche für Stimme 2 unterstützt, die auch bei der Daisy-Umwandlung angewendet werden können. Dadurch ist der Document Reader jetzt noch wertvoller als Vorlesesystem und zum Korrigieren der Aussprache für die Sprachsynthese.
Verbesserung: 
die Interpretation von Zahlen und Rechenzeichen bei der Sprachsynthese wurde an das Braille-Modul angeglichen. In einfachen mathematischen Gleichungen werden Rechenzeichen jetzt im Klartext vorgelesen. Außerdem wurde die Erkennung des "Bis-Strichs" verbessert, so dass jetzt auch Zeiträume mit Datumsangaben, Monaten und Wochentagen richtig vorgelesen werden.
Verbesserung: 
beim Speichern von Dateien im Hypertext-Assistent werden jetzt generell die Zugriffsrechte überprüft. Im Falle mangelnder Schreibrechte wird eine entsprechende Fehlermeldung ausgegeben. Dadurch können unzureichende Sicherheitseinstellungen sofort erkannt werden. Mangelnde Sicherheitseinstellungen können entstehen, wenn für di Installation nicht das Original-Setup von RTFC, sondern ein eigenes Paket für die Verteilung im Netzwerk verwendet wird. Außerdem können die für RTFC erforderlichen Schreibrechte nachträglich durch Administratoren verändert und somit Schreibzugriffe verhindert werden.
Bug-Fix: 
der Braille-Viewer hat Dateien in Blindenschrift mit einem zusätzlichen Seitenwechsel vor jeder Fußzeile angezeigt, wenn JAWS 16 aktiv war. Dies geht auf ein Problem zurück, dass durch JAWS 16 indirekt über das Document Object Model von Microsoft Word verursacht wird. JAWS 16 fügt eine leere Kopfzeile in das Dokument ein, wodurch sich die Darstellung des Textkörpers nach unten verschiebt. Das Problem wird jetzt umgangen, indem der Kopf- und Fußzeilenabstand vom Braille-Viewer auf das Minimum innerhalb des zulässigen Druckbereichs gesetzt wird.
Bug-Fix: beim Umwandeln von Dateien im RTB-Format ("Für Kurzschrift vorbereiten" oder "Für Vollschrift vorbereiten") konnte es durch die aktive Silbentrennung zu einer Fehlinterpretation der Sonderzeichen aus den bereits vorhandenen Kürzungen kommen. Dadurch konnten Teile eines Absatzes verloren gehen.
Bug-Fix: 
wenn der Internetzugang blockiert oder gestört war, konnte es vorkommen, dass anstelle eines Aussprachelexikons eine http-Fehlermeldung "heruntergeladen" wurde. Dadurch konnte das bereits vorhandene Aussprachelexikon verloren gehen. Die Abfrage, ob ein neues Lexikon installiert werden soll, erscheint jetzt nur noch dann, wenn der Internetzugang einwandfrei funktioniert.
Bug-Fix: 
wenn eine Quelldatei keine Überschrift auf Ebene 1 enthielt, wurden Überschriften auf Ebene 2 nicht erkannt, sofern diese mit einem Satzpunkt endeten. Außerdem wurde Text nach einer "Überschrift 2" möglicherweise ebenfalls als Überschrift interpretiert. Dadurch konnte die Überschriftshierarchie in der Zieldatei durcheinander kommen.

7.10 
März 2015.
Neu: 
der integrierte Druckertreiber unterstützt jetzt den "Cosmo Brailler" von der amerikanischen Firma EBrailler. Der "Cosmo Brailler" ist eine flüsterleise elektronische Punktschrift-Schreibmaschine, die auch als Drucker genutzt werden kann. Aufgrund seines besonderen Druckwerks kann er auch normales Kopierpapier mit 80 g/m² bedrucken. Durch die einfache Handhabung und die geringe Geräuschentwicklung ist der "Cosmo Brailler" vor allem für die Nutzung in Klassenzimmern ab dem Grundschulalter geeignet.
Neu: 
die neue Speech Engine Version 1.04, die Bestandteil des RTFC Daisy-Generators oder höher ist, wurde für die Nutzung von JAWS 16 angepasst. Da die Stimmeneinstellungen in JAWS 16 komplett überarbeitet wurden, musste das Installationsprogramm von RTFC entsprechend angepasst werden. JAWS bietet jetzt eine Unterstützung für mehrere Sprachen innerhalb eines Stimmenprofils. Mit dem RTFC Installationsprogramm wird automatisch ein mehrsprachiges Profil eingerichtet, sofern Sie die SVOX Corporate Voices für mehr als eine Sprache installiert haben. Das Stimmenprofil können Sie anschließend mit der JAWS-Tastenkombination <Strg+JAWS+S> auswählen und die Sprache mit <STrg+Windows+L>.
Neu: 
mit den Tabellenprofilen "Speisekarte" und "Speisekarte mit Zeilenwechsel" kann die Darstellung speziell für Tabellen so eingestellt werden, dass Tabellenzellen mit einem Tabulator der Länge "−1" eingeleitet werden (nur bei der Professional Edition). Bei dieser Einstellung wirken Tabulatoren wie "Sprungfedern", d. h. der Text wird nach außen gedrückt und der Zwischenraum mit einer punktierten Führungslinie aufgefüllt.
Neu: 
die Sprachsynthese kennt jetzt alle deutschen, österreichischen und schweizerischen Ortsnamen, so dass sie Postleitzahlen, die von Ortsnamen gefolgt werden, korrekt aussprechen kann.
Neu: 
die integrierte Silbentrennung wurde anhand des aktuellen Duden-Wortschatzes überarbeitet und verfügt jetzt auch über eine Ausnahmeliste. Sollte es doch einmal zu Trennfehlern kommen, kann der Wortschatz der Silbentrennung über die Ausnahmeliste erweitert werden. Die Einstellungen für die Silbentrennung, sowie den Schalter "Trennung" für die Eingabe der Ausnahmen finden Sie in den Programmoptionen von RTFC in der Registerkarte "Kompatibilität" (nur bei der Professional Edition).
Neu: 
die Kürzungsprofile für das Lehrbuch "Kurzschrift in Kürze" von Hans Klemm wurden in Übereinstimmung mit der überarbeiteten Auflage von 2008 ins Programm aufgenommen (nur bei der Professional Edition). Damit entfallen die Kürzungsprofile der ursprünglichen Ausgabe.
Neu: 
die direkte Angabe von Punktkombinationen in der Form "<ptnnn>" funktioniert jetzt auch in Computerbraille.
Verbesserung: 
die Kopfzeilen von Tabellen werden jetzt auch dann erkannt, wenn die Option "Gleiche Kopfzeile auf jeder Seite wiederholen" für die erste Zeile einer Tabelle in Microsoft Word verwendet wurde. Dadurch werden Kopfzeilen in Daisy-Hörbüchern auch dann für jede Tabellenzeile vorgelesen, wenn sie nicht in Fettschrift formatiert wurden.
Verbesserung: 
um die Position des Inhaltsverzeichnisses in Blindenschrift einfacher festlegen zu können, wird das Verzeichnis jetzt an der Stelle eingefügt, an der es auch in der Schwarzschrift stand (nur bei der Professional Edition). Dies unter der Voraussetzung, dass dessen Überschrift auf Ebene 1 mit der in RTFC gewählten Überschrift übereinstimmt. Es ist hierfür nicht mehr notwendig, dass alle anderen Überschriften im Dokument erst ab Ebene 2 beginnen.
Verbesserung: 
beim Vergleich einer Überschrift für ein Verzeichnis mit den Überschriften im Quelldokument werden nachlaufende Satzzeichen entfernt. Auf diese Weise stimmen dann z. B. auch "Inhaltsverzeichnis:" und "Inhaltsverzeichnis" überein. Es ist zwar orthographisch nicht korrekt, Überschriften mit einem Satzzeichen (außer Fragezeichen und Ausrufezeichen) zu beenden, in solchen Fällen erübrigt sich jetzt aber ein manueller Eingriff ins Dokument.
Verbesserung: 
die Optionen "Leerzeile vor Überschrift 1 im Inhaltsverzeichnis", "Leerzeile vor Überschrift 1 im Textkörper" und "Leerzeile vor Überschrift 2 oder 3 im Textkörper" wirken in Kombination mit der Option "Doppelter Zeilenabstand" jetzt auch am Seitenanfang. Dadurch kann eine gleichförmige Aufteilung der Zeilenabstände bei weitzeiliger Aufbereitung von Dateien in Blindenschrift erzielt werden.
Verbesserung: 
falls ein Braille-Tag für eine Schwarzschrift-Seitenzahl nach dem automatischen Seitenumbruch mitten in ein Wort fällt, wird die Kennzeichnung des Schwarzschrift-Seitenwechsels in Blindenschrift hinter das Wort verschoben (nur bei der Professional Edition). Dadurch wird verhindert, dass Wörter aufgrund der Silbentrennung am Seitenende in zwei Teile zerfallen.
Verbesserung: 
Schwarzschrift-Seitenzahlen in doppelten runden Klammern können jetzt auch als verborgener Text formatiert werden.
Verbesserung: 
bei der Umsetzung von Rahmen in Blindenschrift werden jetzt die passenden Eckteile für einen Rahmen berechnet. Dies eröffnet mehr Gestaltungsmöglichkeiten für die Arbeit mit Rahmen.
Verbesserung: 
der integrierte Druckertreiber sorgt im Duplexdruck jetzt selbst dafür, dass die Anzahl Seiten bei einem Ausdruck auf eine gerade Anzahl aufgerundet wird. Eine Option zur Aufbereitung von Dateien für den Duplexdruck muss damit nicht mehr angekreuzt werden. Somit können auch Dateien aus anderen Programmen, die eine ungerade Anzahl Seiten aufweisen, problemlos gedruckt werden.
Verbesserung: 
mit einem Ausrufezeichen vor einer römischen Zahl kann die Sprachsynthese jetzt angewiesen werden, diese in der Form "römisch 1", "römisch 2", "römisch 3" usw. vorzulesen. Das Ausrufezeichen kann wie gewohnt als verborgener Text formatiert werden.
Verbesserung: 
die Unterstützung für den Screenreader Cobra der Firma BAUM wurde im Hinblick auf die automatische Stummschaltung und die Abschaltung des Tastaturechos, insbesondere für den RTFC Braille Monitor optimiert. Die Skripts laufen mit Cobra Version 9.1 oder höher.
Bug-Fix: 
beim Ausdrucken mehrerer Kopien mit einem Index V4-Drucker konnte es zu Abbrüchen innerhalb einzelner Kopien kommen, sofern die Übertragung der Daten an den Drucker mehr als 5 Sekunden gedauert hat. Nach dieser Zeitspanne geht der Drucker standardmäßig von der Annahme aus, dass keine weiteren Daten kommen und unterbricht die aktuelle Kopie an dieser Stelle. Die Zeitspanne konnte ab einer Anzahl von 10 Kopien überschritten werden, da RTFC historisch bedingt eine halbe Sekunde Pause nach jeder Kopie eingelegt hat. Diesem Problem konnte auch begegnet werden, indem im Druckermenü der Wert für "End Of File Delay" auf bis zu 30 Sekunden erhöht wurde.
Bug-Fix: 
bei der Sortierung der Quelldateien wurden Dateinamen mit führenden Nullen nicht berücksichtigt, sofern es sich nicht um Nullen innerhalb einer Dezimalzahl handelte.
Bug-Fix: 
bei der Umwandlung in Teilkurzschrift wurden nicht alle deaktivierten Kürzungen berücksichtigt, wenn in den Darstellungsoptionen für Schriftklassen zusätzlich "Kurzschrift" als "Grad der Kürzung" für eine verwendete Schriftklasse eingestellt wurde (nur bei der Professional Edition).
Bug-Fix: 
bei der Umwandlung ins Format "Daisy 2.02 Audio" (ohne Volltext) wurden die Meta-Angaben aus dem Dialog "Urheberrechtsvermerk" nicht in die Meta-Angaben im Dateikopf der HTML- und SMIL-Dateien übernommen.
Bug-Fix: 
bei der Umwandlung in die Formate "Microsoft Word" oder "Rich Text Format" mit Verweisen innerhalb des Dokuments (lokale Anker) wurden die Sprungziele nicht korrekt aufgelöst.

7.09 
September 2014.
Neu: 
diese Version unterstützt die neuen Brailledrucker Cyclone und Trident der Firma Enabling Technologies.
Neu: 
für den Broschürendruck wurde eine neue Druckerbetriebsart namens "Broschüre (geteilt)" geschaffen. In dieser Betriebsart werden Dokumente mit mehr als 100 Seiten automatisch in mehrere Teile zerlegt. Dadurch wird die Heftung und Handhabung größerer Broschüren erleichtert. Details hierzu erfahren Sie in der Online-Hilfe zum Drucken-Dialog in RTFC.
Neu: 
über die Schaltfläche "Papierformat" im Drucken-Dialog können Sie jetzt die Papiergröße und die Seitenränder für einige Druckermodelle festlegen. Die Drucker der Firma Enabling Technologies werden damit komplett über Escape-Sequenzen gesteuert. Ebenso die Braillo-Drucker der Modellreihe 200 und 400. Bei den V4-Druckern der Firma Index Braille muss das Papierformat nach wie vor am Drucker eingegeben werden, die Seitenränder können jedoch in RTFC festgelegt werden. RTFC liest das Papierformat aus dem Drucker aus, wodurch eine Diagnose der Druckparameter möglich wird. Falls Sie das Papierformat zu klein oder die Seitenränder zu groß gewählt haben, erhalten Sie bereits vor dem Drucken eine entsprechende Fehlermeldung.
Um diese Funktion mit einem Index V4-Drucker nutzen zu können, benötigen Sie mindestens Firmware Version 1.5.2 und Version 7.1.0 des Druckertreibers. Bitte fragen Sie ggf. Ihren Hardware-Lieferanten nach einem Firmware-Update.
Verbesserung: 
RTFC erkennt jetzt auch den Drucker Btec 100 der Firma Blista-Brailletec neuerer Bauart automatisch. Nachdem der Druckertreiber für den Btec 100 installiert wurde, wird der verwendete COM-Port erkannt und ausgewählt. Das funktioniert auch dann, wenn der Drucker an einen anderen USB-Anschluss angesteckt und somit ein neuer Port zugewiesen wird.
Verbesserung: 
die Druckererkennung in RTFC schließt jetzt auch Windows-Druckertreiber mit ein und geschieht dynamisch innerhalb der Dialoge "Drucken" und "Drucker einrichten". Dies funktioniert mit allen neueren Druckermodellen der Firmen Braillo, Enabling Technologies und Index Braille. Damit wird die Einbindung von Brailledruckern ins Firmennetzwerk wesentlich erleichtert, da Sie nun Druckertreiber für Brailledrucker auf gewohnte Weise im Netzwerk veröffentlichen können und nicht mehr auf eine Druckerfreigabe zurückgreifen müssen.
Für Drucker, die Sie über USB anschließen gilt: sobald ein neuer Drucker an den Computer angesteckt wird, wird er erkannt und automatisch als Standarddrucker für RTFC ausgewählt.
Verbesserung: 
der Druckertreiber von RTFC analysiert Dateien vor dem Ausdruck, um herauszufinden, ob sie von einem anderen Programm als RTFC aufbereitet wurden. Falls erforderlich, werden die Dateien temporär geändert, so dass sie problemlos mit dem RTFC-Druckertreiber ausgedruckt werden können.
Verbesserung: 
die Performance des RTFC Document Readers konnte erhöht werden, so dass eine flüssige Navigation auch im Bereich von Aufzählungen, Nummerierungen und Tabellen gewährleistet ist.
Verbesserung: 
bestimmte Wörter werden bei der Sprachsynthese nur noch dann als Abkürzungen interpretiert, wenn sie vor einer Zahl (arabisch oder römisch) stehen. Dies betrifft Abkürzungen wie "Abt." (für "Abteilung") und "Art." (Für "Artikel"), die in ihrer normalen Wortbedeutung auch am Satzende stehen können.
Verbesserung: 
Satzzeichen innerhalb von Tastenfolgen, die in spitzen Klammern notiert wurden, werden in Hörbüchern jetzt nicht mehr angesagt, sondern zur Gestaltung des Satzrhythmus herangezogen. Dies ist zur Beschreibung von Tastenfolgen innerhalb von Menübändern hilfreich, wie sie z. B. bei aktuellen Microsoft Office-Produkten verwendet werden. Sonderzeichen innerhalb spitzer Klammern wie "+" oder "−" werden nach wie vor angesagt.
Verbesserung: 
in reinem Text und Blindenschrift kann das Inhaltsverzeichnis jetzt gezielt an einer bestimmten Stelle in der Zieldatei eingefügt werden, wenn das Dokument selbst keine Überschrift auf Ebene 1 enthält. Fügen sie dazu einen leeren Abschnitt mit der Überschrift des Inhaltsverzeichnisses auf Ebene 1 ins Dokument ein.
Verbesserung: 
der integrierte Screenreader von RTFC verwendet jetzt den Document Reader zur Beschleunigung der Sprachausgabe. Dadurch reagieren die Stimmen bei Programmstarts von RTFC deutlich schneller.
Bug-Fix: 
der RTFC Document Reader konnte in eine Endlosschleife geraten, wenn Leerzeilen am Anfang oder Ende eines Dokuments als Überschrift formatiert wurden. In solchen Fällen hat Microsoft Word nicht mehr auf Tastatureingaben reagiert, bis die Task "RtfcHook.exe" mit dem Windows Task-Manager beendet wurde.
Bug-Fix: 
bei der Blindenschrift-Rückübersetzung werden Zeilen in Dauergroßschreibung jetzt immer übernommen, unabhängig von den Einstellungen für den Textimport.
Bug-Fix: 
leider tauchen immer wieder TrueType-Fonts auf, die fälschlicherweise als "unbekannte Schrift" klassifiziert wurden. Das hatte zur Folge, dass die Funktion "unverändert durchreichen" für solche Schriftarten aktiviert wurde, obwohl sie eigentlich nur den Schriftarten "Blista Braille ..." vorbehalten bleiben sollte. Jetzt werden solche Schriftarten automatisch in eine der Klassen "mit Serifen", "ohne Serifen" und "Maschinenschrift" eingeordnet, so dass ein versehentliches Durchreichen von Texten nicht mehr stattfinden kann.
Bug-Fix: 
falls Microsoft Word nicht installiert ist, wurde der Druckertreiber von RTFC nicht in die Programmgruppe (Verknüpfung "RTFC Braille Printer") und das Kontextmenü im Windows-Explorer (Menüpunkt "Drucken") eingebunden. Jetzt kann der Druckertreiber auch auf Rechnern genutzt werden, auf denen Microsoft Word nicht installiert ist.

7.08 
Januar 2014.
Neu: 
diese Version ist für Word 2013 (32 Bit und 64 Bit) freigegeben.
Neu: 
mit der Option "Lange Dateinamen beibehalten" für die Umwandlung von Audiodateien in Hörbücher werden jetzt die Original-Dateinamen übernommen. Nach unseren Tests unterstützen dies alle modernen Daisy-Player - die Namen dürfen lediglich nicht länger als 64 Zeichen werden, da sie sonst nicht mehr auf eine CD mit dem weit verbreiteten Joliet-Dateisystem geschrieben werden können. Die Option finden Sie in den erweiterten Einstellungen zum Ausgabeformat "Daisy" in der Registerkarte "Audioimport".
Neu: 
beim Erzeugen von Hörbüchern werden jetzt auch Playlisten im M3U-Format erstellt. Dadurch können die Hörbücher auch in gewöhnlichen MP3-Playern komfortabel genutzt werden, da sie als eigene Alben erscheinen.
Neu: 
mit dem Braille-Tag "Lautschrift" kann die Aussprache einzelner Wörter direkt im Quelldokument angegeben werden. Dies ist nützlich, wenn gleich geschriebene Wörter je nach Kontext unterschiedlich ausgesprochen werden müssen. Das Aussprachelexikon von RTFC erlaubt die Definition einer einzigen Aussprache pro Wort. Durch dieses Braille-Tag wird es möglich, dasselbe Wort innerhalb des gleichen Dokuments unterschiedlich aussprechen zu lassen, beispielsweise bei Eigennamen wie "Charles", die es im Englischen und Französischem gibt.
Neu: 
die Gliederungsebene für die Umsetzung von Fußnoten und Endnoten in reinem Text und Blindenschrift kann jetzt konfiguriert werden, so dass sie z. B. am Ende jedes Hauptkapitels (Ebene 1) oder am Ende des gesamten Dokuments (Ebene 0) als "Endnoten" wiedergegeben werden können. Dafür wurde die neue Option "Fußnoten bis Gliederungsebene" mit den Werten 0 bis 6 im Textprofil geschaffen. Mit der Standardeinstellung "6" werden Fußnoten und Endnoten wie bisher am Ende jedes Abschnitts wiedergegeben.
Diese Option ist nur bei der Professional Edition im Experten-Modus verfügbar.
Neu: 
der integrierte Druckertreiber wurde für die Nutzung des Brailledruckers "Impacto Advanced" von der spanischen ONCE angepasst. Der "Impacto Advanced" ist das Nachfolgemodell des bewährten "Impacto Texto".
Verbesserung: 
beim Drucken eines Seitenbereichs im Modus "Broschüren- oder Buchdruck" werden jetzt automatisch die jeweiligen Komplementärseiten auf dem gleichen Papierbogen ermittelt und mit ausgedruckt.
Verbesserung: 
wird mit der Funktion "Wortliste prüfen" ein Eintrag bearbeitet, der bereits im integrierten Aussprachelexikon von RTFC enthalten ist, wird dessen Lautschrift im Feld "Ersetzen durch" vorgegeben.
Verbesserung: 
im Dialog "Wortliste prüfen" wird die Wortliste nach einer Änderung des zugrundeliegenden Dokuments nach 10 Sekunden automatisch aktualisiert, sofern keine weiteren Aktivitäten im Dialog stattfinden. Dies macht das explizite Neuladen über die entsprechende Schaltfläche überflüssig.
Verbesserung: 
bei reinem Text oder Blindenschrift wird das Inhaltsverzeichnis erst dann erzeugt, wenn es mehr als 2 Überschriften enthält und die Zieldatei länger als 2 Seiten ist. Dadurch erübrigt es sich, das Inhaltsverzeichnis zum Erstellen einfacher Arbeitsblätter auszuschalten.
Verbesserung: 
die Stichwörter in einem Stichwortverzeichnis im HTML-Format werden jetzt als Überschriften der Ebene 3 ausgezeichnet. Dadurch können Sie mit Screenreadern oder anderen Hilfsprogrammen leichter durchsucht werden.
Verbesserung: 
die lokale Suchmaschine für die Stichwortsuche steht nun auch für den Volltext in einem Daisy-Buch zur Verfügung. Zwar können Daisy-Player damit nichts anfangen, aber für die Verwendung des Volltextes mit einem Browser stellt das einen deutlichen Vorteil dar.
Verbesserung: 
das vorgegebene Ausgabeformat aus dem Menüpunkt für den Windows-Explorer wird nun auch dann verwendet, wenn der Assistent nicht über das Datei- oder Kontextmenü im Explorer aufgerufen wird. Der Assistent merkt sich nach wie vor das jeweils zuletzt verwendete Format, das vorgegebene Format hat jedoch Vorrang, sofern keine Projekteinstellungen für eine Quelldatei vorliegen. Der Menüpunkt kann über den Schalter "Explorer" in der Registerkarte "Allgemein" in den Programmoptionen von RTFC eingegeben werden, wobei das Ausgabeformat einfach über die Dateiendung in Klammern hinter dem Menüpunkt festgelegt werden kann.
Verbesserung: 
die Dialogelemente im Dialogschritt "Zieldateien" wurden aufgrund von Rückmeldungen unserer Kunden zur besseren Verständlichkeit umbenannt. Anstelle der "Formatkonvertierung" wurde der Begriff "Datei konvertieren (mit vorgegebenen Einstellungen)" gewählt und anstelle von dokumentenspezifisch wurde der Begriff "Projekteinstellungen verwenden (für die Quelldatei)" eingeführt.
Verbesserung: 
wenn die Programmoption "Einstellungen für die Rückübersetzung abfragen" in der Registerkarte "Textimport" aktiv ist, werden die Einstellungen nicht mehr generell abgefragt, sondern nur noch dann, wenn eine Datei nicht mit RTFC auf dem gleichen Computer erzeugt wurde. RTFC merkt sich die Parameter für jede umgewandelte Datei und greift bei einer Rückübersetzung auf diese Daten zurück.
Verbesserung: 
falls BRL-Dateien so aufbereitet wurden, dass nach jedem Formfeed ein Linefeed kommt, wird dies vom RTFC-Druckertreiber erkannt und entfernt. Dadurch wird verhindert, dass zusätzliche Leerzeilen am Seitenanfang ausgegeben werden. Leerzeilen am Seitenanfang sind eine Frage der Randeinstellungen des Druckers und gehören nicht zum Dateiinhalt. Diese Änderung betrifft nur Dateien, die nicht mit RTFC erzeugt wurden.
Verbesserung: 
die Tastenkürzel für Microsoft Word und den RTFC Document Reader (<AltGr+W> und <Strg+Umschalt+R>) werden auf Systemen, auf denen Window Eyes aktiv ist, nicht mehr eingerichtet, da sie mit Tastenkürzeln von Window Eyes kollidieren. Anwender, die trotzdem ein Tastenkürzel für diese Funktionen haben wollen, können das selbst einrichten. Für den Document Reader muss dafür in Word ein Tastenkürzel für das Makro "DocumentReader" zugewiesen werden. Für den Aufruf von Microsoft Word genügt die übliche Methode über die Eigenschaften des Programmsymbols.
Verbesserung: 
im Dialog "Braille-Tag" erscheint jetzt die Schaltfläche "Suchen" zur Auswahl einer Datei, wenn das Braille-Tag "Datei" oder "Sound" ausgewählt wird. Damit kann der unter Windows übliche "Datei öffnen"-Dialog für den entsprechenden Dateityp angezeigt werden.
Verbesserung: 
der Spezial-Übersetzungsmodus für die Fachzeitschriften "c't" und "iX" aus dem SB-Abo des Heise Zeitschriften Verlags wurde auf das neue Dateiformat angepasst. Öffnen Sie einfach eine der utf-8-codierten Textdateien aus einem Unterverzeichnis des entpackten ZIP-Archivs mit dem Hypertext-Assistent (z. B. über das Kontextmenü im Explorer). Der Assistent öffnet die übrigen Dateien automatisch in der richtigen Reihenfolge und die Umwandlung ins gewünschte Ausgabeformat kann beginnen.
Verbesserung: 
die Umwandlung von Audiodateien konnte durch eine bessere Speicherausnutzung und die Parallelisierung von Prozessen noch mal um Faktor zwei gesteigert werden. Diese Geschwindigkeit wird bei Mehrkernprozessoren noch übertroffen. Für Systeme, bei denen das zu einer unerwünscht hohen Auslastung führt, kann die Anzahl paralleler Prozesse in der Registerkarte "Compiler" in den Programmoptionen von RTFC eingeschränkt werden. Standardmäßig ist ein Wert von 8 vorgesehen. Bei schnellen Rechnern kann eine Erhöhung dieses Werts weitere Geschwindigkeitsvorteile bringen.
Bug-Fix: 
beim Braille-Tag "BRDR" wurde die Textausrichtung ignoriert, so dass Text innerhalb der Rahmen immer linksbündig dargestellt wurde. Jetzt wird die Textausrichtung aus dem Dokument übernommen.
Bug-Fix: 
beim Braille-Tag "Sound" wurde die Sounddatei u. U. nicht gefunden, wenn kein absoluter Pfad angegeben wurde. Jetzt werden Sounddateien sowohl im Verzeichnis des Quelldokuments als auch im Verzeichnis "Sounds" im Programmverzeichnis von RTFC gesucht.
Bug-Fix: 
die Option "Bei Anführungszeichen Stimmen abwechseln" wurde nicht übernommen, wenn die Umwandlung mit dem Hypertext-Assistent durchgeführt wurde.
Bug-Fix: 
beim Aufruf der erweiterten Optionen für das Ausgabeformat "Daisy" oder "Audiodatei" wurde die Bitrate nach einer Umwandlung immer auf die Standardeinstellung "48 kbps" zurückgesetzt.
Bug-Fix: 
nach der Installation von RTFC auf einem Rechner, auf dem der Screenreader Cobra 10.0 oder höher genutzt wird, wurden die Dialogelemente von RTFC seitens Cobra nicht mehr angesagt. Das Problem wurde durch einen Fehler in den Cobra-Skripts für RTFC verursacht und ist nach Installation der aktuellen RTFC- oder Cobra-Version wieder behoben.
Bug-Fix: 
beim Drucken von Blindenschrift mit dem Programm RtfcPrt.exe wurde das Dateiformat nicht korrekt ermittelt (Anzahl Zeichen pro Zeile und Zeilen pro Seite). Das konnte bei den Index V4-Druckern dazu führen, dass der Druck aufgrund eines Fehlers in der Firmware nicht gestartet wurde.
Bug-Fix: 
auf Systemen mit mehreren Bildschirmen wurde RTFC bislang immer in der Mitte zwischen zwei Bildschirmen angezeigt. Jetzt wird es auf dem ersten Bildschirm zentriert.

7.07 
März 2013.
Neu: 
diese Version ist für Windows 8, sowohl 32 Bit als auch 64 Bit freigegeben.
Neu: 
bei der Professional Edition steht die Funktion "Für manuelle Bearbeitung vorbereiten" jetzt auch im Hypertext-Assistent zur Verfügung. Dies entspricht den Funktionen "Für Kurzschrift vorbereiten", "Für Vollschrift vorbereiten" und "Für Computerbraille vorbereiten" aus dem Braille-Menü in Microsoft Word. Der Vorteil diese Option im Assistenten besteht darin, dass nun auch Texte in Basisschrift und Teilkurzschrift nachbearbeitet werden können.
Neu: 
RTFC verfügt jetzt über einen sogenannten "Dokumentencache", der Dateien im RTF-Format im temporären Ordner von Windows zwischenspeichert. Dies kann die Verarbeitungsgeschwindigkeit in einigen Situationen deutlich erhöhen, insbesondere dann, wenn Sie mit Quelldateien auf Netzlaufwerken arbeiten.
Bug-Fix: 
die Nummerierung von Kommentaren in der Form "A, B, C ..." war bei jedem 26sten Element falsch. Das gleiche galt für die Nummerierung von Tabellenzellen mit einem der Profile für die Tabellenkalkulation (nur bei Blindenschrift und reinem Text).
Bug-Fix: 
der Titel eines Dokuments wurde gekürzt, wenn er eines der Zeichen ":", "/" oder "\" enthielt und die Umwandlung mit dem Hypertext-Assistent durchgeführt wurde. Bei einer Umwandlung mit der Word-Integration trat das Problem nicht auf.
Bug-Fix: 
bei automatisch nummerierten Überschriften, die aufgrund der Formatierung "Seitenwechsel oberhalb" am Seitenanfang standen, wurde die Nummerierung fälschlicherweise als separate Überschrift interpretiert.
Bug-Fix: 
bei Dokumenten, die Kopf- und Fußzeilen mit Internet-Adressen enthielten, konnte es vorkommen, dass die Adressen in Daisy-Hörbüchern vorgelesen wurden.

7.06 
Dezember 2012
Neu: 
in dieser Version ist ein neuer SAPI-Treiber für die SVOX-Stimmen enthalten. Der Treiber wurde dahingehend verbessert, dass die Stimmen jetzt auch mit anderen Programmen genutzt werden können, die SAPI 5 unterstützen.
Neu: 
mit dem Braille-Tag "Betonung" oder einem einfachen Ausrufezeichen vor einem Wort können einzelne Wörter mit der Sprachsynthese betont werden. Dies setzt voraus, dass die verwendete SAPI 5-Stimme das EMPH-Tag unterstützt. Selbstverständlich funktioniert das bei den RTFC Personal Voices und den RTFC Studio Voices mit dem aktuellen SAPI-Treiber.
Setzt man ein Ausrufezeichen vor eine vierstellige Zahl, wird diese Zahl als Jahreszahl interpretiert und korrekt ausgesprochen.
Das Ausrufezeichen kann verborgen formatiert werden, so dass es im Quelldokument nicht sichtbar ist.
Neu: 
mit dem Braille-Tag "Pausendauer" kann nun auch die Sprechpause nach einem Absatz im Verlauf eines Dokuments geändert werden.
Neu: 
mit der Option "Überschriften aufgrund von Satzzeichen erkennen" für den Textimport gibt es nun eine neue Möglichkeit, um Überschriften in reinem Text und PDF-Dateien zu erkennen. Diese Option kann auch mit der Option "Überschriften aufgrund von Leerzeilen erkennen" kombiniert werden, so dass die Wahrscheinlichkeit steigt, dass alle Überschriften im Text erkannt werden.
Verbesserung: 
der integrierte Druckertreiber erkennt unbekannte USB-Drucker jetzt aufgrund ihrer Vendor- und Product-ID. Dadurch haben die Drucker immer die gleiche Bezeichnung, egal, an welchem USB-Port oder -Hub sie angeschlossen werden.
Die Drucker der Firma Enabling Technologies werden jetzt immer als "E.T." erkannt, egal, ob es sich um einen Bookmaker, Braille Express, E.T., Juliet oder Romeo handelt. Da diese Drucker die gleichen ESCAPE-Sequenzen verwenden, ist deren Betrieb so problemlos möglich.
Sollten Sie einen USB-Drucker verwenden, der von RTFC nicht erkannt wird, so setzen Sie sich bitte mit uns in Verbindung.
Verbesserung: 
mit der Option "Zahlenaussprache korrigieren" werden nun auch römische Zahlen in Überschriften und Aufzählungen erkannt und korrekt ausgesprochen.
Verbesserung: 
die SVOX-Stimmen behandeln nun auch Währungsangaben korrekt. Wenn ein Währungssymbol vor oder nach einer Zahl steht, wird der passende Betrag angesagt. Beispielsweise kommt bei "12,34 sFr" die Ansage "12 Schweizer Franken, 34 Rappen". Dies Funktioniert auch für Euro, Dollar, Pfund und Yen.
Verbesserung: 
bei der Umwandlung eines Dokuments in Daisy, das nicht mit einer Überschrift beginnt, wird nun nicht mehr der Titel als erste Überschrift angesagt. Stattdessen wird die erste Textzeile im Dokument anstelle des Titels vorgelesen.
Verbesserung: 
die Skripts für den Screenreader Window-Eyes wurden überarbeitet, so dass die automatische Stummschaltung bei Verwendung des RTFC-eigenen Screenreaders und dem RTFC Document Reader jetzt funktioniert.
Bug-Fix: 
jetzt können mit dem integrierten Druckertreiber auch serielle Schnittstellen größer als COM9: angesprochen werden.
Bug-Fix: 
auf manchen Systemen konnte es aufgrund eines Timing-Problems beim Öffnen und Speichern von Dokumenten mit Word 2010 zu der Meldung "Error 5080 … Aufruf wurde vom Aufgerufenen abgelehnt" kommen. Dieses Problem wurde behoben, indem Word jetzt immer bis zu 5 Sekunden Zeit zum Öffnen oder Speichern eines Dokuments eingeräumt wird.
Bug-Fix: 
bei manchen Dokumenten erschienen nach der Umwandlung vor dem eigentlichen Text einige "eingetragene Warenzeichen". Diese Fehlinterpretation von Zeichen aus dem Fonttable im Dateikopf ist jetzt behoben.
Bug-Fix: 
in den Formaten "Daisy mit Braille" und "HTML mit Braille" werden jetzt auch Einschübe in Vollschrift, Mathematikschrift, Computerbraille und Fremdsprachen korrekt dargestellt.
Bug-Fix: 
beim Versuch, mehrere Dateien getrennt voneinander in Teilkurzschrift umzuwandeln, wurde jeweils nur das erste Dokument mit dem gewählten Kürzungsprofil umgewandelt, die übrigen Dokumente erschienen in Kurzschrift.
Bug-Fix: 
bei RTF-Dateien, die auf einem Macintosh-Computer gespeichert wurden, wurden die Umlaute und das scharfe S nicht korrekt umgesetzt. Dies funktioniert jetzt sowohl bei RTF-Dateien als auch bei Textdateien, die mit dem Macintosh-Zeichensatz gespeichert wurden.

7.05 
August 2012
Neu: 
diese Version ist für Microsoft Word 2010 64 Bit freigegeben. Somit kann die Word-Integration auch bei einer 64 Bit-Version von Microsoft Word über die Registerkarte "Add-Ins" im Menüband genutzt werden.
Neu: 
Diese Version ist für 64 Bit-Versionen des Windows-Explorers freigegeben. Somit erscheint der Eintrag für RTFC auch auf 64 Bit-Systemen im Kontextmenü.
Neu: 
der RTFC Document Reader ist als komplett neuer Programmteil hinzugekommen. Er ermöglicht die Wiedergabe von Word-Dokumenten mit den Stimmen und Einstellungen zum Erzeugen von Daisy-Büchern. Da hierbei auch das Aussprachelexikon von RTFC berücksichtigt wird, hört man den Text exakt so, wie er nach dem Umwandeln in ein Hörbuch klingt.
Der Document Reader verfügt über Navigationsmöglichkeiten wie bei einem Daisy-Player und kann auch Texte in Blindenschrift vorlesen (Rückübersetzung).
Neu: 
im Dialog "Wortliste prüfen" gibt es die beiden neuen Funktionen "Im Dokument suchen" und "Im Dokument vorlesen". Dabei wird das gewählte Wort in Microsoft Word gesucht und angezeigt bzw. der Satz mit dem gewählten Wort im Dokument vorgelesen.
Neu: 
für Lexikon-Einträge in Lautschrift wurde ein Austauschdienst über das Internet eingerichtet. Das Programm lädt automatisch aktualisierte Lexika für die SVOX-Stimmen herunter und bietet sie zur Installation an. Außerdem werden Anwender, die mehr als 100 Einträge im Aussprachelexikon einer Sprache definiert haben gefragt, ob sie ihr Lexikon auch anderen Benutzern zur Verfügung stellen wollen. Die Lexika werden per E-Mail an den RTFC Server versandt, Korrektur gelesen und der Allgemeinheit zur Verfügung gestellt. Dadurch wird der Wortschatz der Stimmen ständig erweitert.
Zur Auslieferung von Version 7.06 steht bereits ein Lexikon mit über 10000 Einträgen im Internet bereit.
Neu: 
der neue RTFC Braille Viewer mit der Version 5.04 ist jetzt auch in der Lage, Dateien in den Formaten "Rich Text Braille" und "Rich Text Computerbraille" anzuzeigen. Damit gelten für diese Formate nun auch die Einstellungen für die Ansicht von Blindenschrift aus den RTFC-Programmoptionen, was die Nutzung der für Screenreader vorteilhaften Braillezeilen-Ansicht ermöglicht.
Neu: 
RTFC wurde für die neuen Brailledrucker der Firma Index aus Schweden angepasst, so dass die V4-Drucker jetzt als echte "Plug&Play"-drucker funktionieren. Am Drucker selbst müssen keinerlei Einstellungen mehr vorgenommen werden.
Neu: 
der Druckertreiber von RTFC hat einige weitere Betriebsarten bekommen. Jetzt können mit dem sogenannten "Buchdruck (3 Lagen" und "Buchdruck (4 Lagen)" Blindenschriftbücher ausgedruckt werden, deren Seiten nicht mehr von Hand sortiert werden müssen, bevor sie mit Hilfe einer Laschenbindung oder einem ähnlichen Verfahren gebunden werden können. In dieser Betriebsart werden beispielsweise auf einem DIN A3-Bogen 4 Seiten gedruckt, wobei jeweils 3 oder 4 Papierbögen zu einzelnen Päckchen zusammengefasst und entsprechend sortiert werden.
Damit wird auch der Broschürendruck für alle Druckermodelle unterstützt, die in der Lage sind, 4 Seiten auf einen DIN A3-Bogen zu drucken.
Neu: 
die grafische Oberfläche wurde im Standard-Modus geringfügig überarbeitet. Bei den Layoutvorlagen, Text- und Tabellenprofilen wurde die Schaltfläche "Bearbeiten" hinzugefügt. Nach dem Aufruf des Dialogs sind zunächst nur die vorgegebenen Profile sichtbar. Erst nach einem Klick auf "Bearbeiten" werden die verfügbaren Optionen eingeblendet. Nach dem Speichern oder Löschen eines Profils werden sie wieder ausgeblendet. Dies erleichtert die Bedienung v. a. für Anwender, die noch nicht mit dem Programm vertraut sind.
Neu: 
im Bereich "Überschriften" im Textprofil gibt es zwei neue Optionen, die jedoch nur im Expertenmodus sichtbar sind: "Mehrzeilige Überschriften im Textkörper" und "Mehrzeilige Überschriften in Verzeichnissen". Wenn Sie diese Optionen deaktivieren, werden Zeilenwechsel in Überschriften jeweils durch Leerzeichen ersetzt, so dass die Überschriften fortlaufend ohne Zeilenumbruch dargestellt werden.
Verbesserung: 
Die Option "Akronyme buchstabieren" für Hörbücher berücksichtigt jetzt auch Akronyme innerhalb von Wörtern und am Wortende.
Verbesserung: 
für Einträge in Lautschrift im Aussprachelexikon, die mit einem Vokal beginnen, wird der Glottisverschluss nach der Eingabe jetzt automatisch ergänzt, falls er vom Anwender vergessen wurde.
Verbesserung: 
beim Umwandeln von Dokumenten ins Audioformat mit dem Hypertext-Assistent wird der Dokumententitel nicht mehr angesagt, wenn für die Einstellungen "Formatkonvertierung" gewählt wurde (gleiches Verhalten wie beim Umwandeln von Audiodateien ins MP3-Format).
Verbesserung: 
beim gleichzeitigen Öffnen mehrerer Dateien im Hypertext-Assistent werden die Dateinamen jetzt sortiert. Dabei spielt es keine Rolle mehr, in welcher Reihenfolge die Dateien markiert wurden. Dies gilt auch dann, wenn mehrere Dateien über das Kontextmenü (rechte Maustaste im Windows-Explorer) in den Hypertext-Assistent geladen werden. RTFC nutzt hierfür denselben Sortier-Algorithmus, der im Windows-Explorer ab Windows XP SP1 verwendet wird.
Verbesserung: 
die Darstellung mehrzeiliger Überschriften in Verzeichnissen wurde bei reinem Text und Blindenschrift verbessert. Jetzt wird nur noch die letzte Zeile mit der Seitenzahl rechtsbündig ausgerichtet. Vorangehende Zeilen erhalten einen rechten Einzug von 2 Zeichen.
Verbesserung: 
das Installationsprogramm von RTFC kann jetzt auch mit Dateien umgehen, die zum Zeitpunkt der Installation von einem anderen Programm oder Anwender genutzt werden. Die Dateien werden trotzdem ausgetauscht, sind aber erst nach einem Neustart des Programms wirksam.
Bug-Fix: 
die Bedienung von Wippreglern (auch Drehfelder genannt) mit der Maus funktionierte nicht reibungslos, wenn der integrierte Screenreader aktiv war. In einem Dialog mit mehreren Wippreglern konnte immer nur einer verändert werden.
Bug-Fix: 
im Anwendermodus hat die gleichzeitige Umwandlung mehrerer Dokumente oder Audiodateien nicht funktioniert. Ebenso gab es ein Problem, wenn Quelldateien aus unterschiedlichen Verzeichnissen mit gleichen Dateinamen zu einem Daisy-Buch verbunden werden sollten.
Bug-Fix: 
bei manchen WAV-Dateien konnte es vorkommen, dass nach der Umwandlung ein deutliches Knacksen am Ende der Audiodatei zu hören war.
Bug-Fix: 
Das Braille-Tag "Leerzeilen" wurde fälschlicherweise ins RTB-Format übernommen, was dazu führte, dass sich die Angaben aus dem ursprünglichen Dokument und der RTB-Datei in der BRL-Datei addierten.
Bug-Fix: 
Die Fremdsprache "enu" konnte über das Braille-Tag "Fremdsprache für Einschübe" nicht gesetzt werden. Eine Umwandlung mit amerikanischen Einschüben konnte daher nur über die Einstellung der Fremdsprache in den erweiterten Optionen für das Ausgabeformat "Blindenschrift" gemacht werden.
Bug-Fix: 
bei BRL-Dateien mit einer unregelmäßigen Anzahl Zeilen pro Seite, die von einem Fremdprogramm oder "von Hand" erzeugt wurden, konnte der Braille-Viewer die effektive Seitenlänge nicht korrekt bestimmen. Dadurch konnten Ausdrucke mit einem Seitenbereich (von/bis) nicht korrekt verarbeitet werden.
Bug-Fix: 
nach dem Konvertieren von Word-Dokumenten ins RTF-Format konnten die Dateien nicht mit Word geöffnet werden, wenn Sie Unicode-Zeichen enthielten. Stattdessen erschien die Fehlermeldung, das Dokument sei beschädigt. Die Ursache war eine unvollständige Umsetzung von Unicode-Zeichen ins RTF-Format.

7.04 
November 2011
Neu: 
mit der Option "Kopf- und Fußzeilen einrücken oder zentrieren" im Textprofil kann der Inhalt von Kopf- und Fußzeilen um 4 Zeichen eingerückt werden. Falls nur eine Seitenzahl in der Kopf- oder Fußzeile steht, wird sie mit dieser Option zentriert (ersetzt die bisherige Option "Seitenzahlen zentrieren").
Neu: 
mit dem Braille-Tag "Fremdsprachliche Akzentbuchstaben verwenden" werden Akzentbuchstaben mit den Punktkombinationen aus der Originalsprache umgesetzt. Im Französischen wird damit der Satzpunkt mit der Punktkombination 2, 5, 6 dargestellt.
Neu: 
werden die Braille-Tags für die erweiterten Optionen der Blindenschrift unmittelbar nach den Tags "Fremdsprache für Einschübe" oder "Grad der Kürzung für Einschübe" angegeben, so wirken sie auf die Fremdsprache und nicht auf die Hauptsprache. Damit können Einstellungen wie "Groß-/Kleinschreibung kennzeichnen" oder "Sprachspezifische Zahlensysteme ermöglichen" jetzt auch für die Fremdsprache festgelegt werden.
Neu: 
im Feld für die Eingabe von Lautschrift wird eine Liste der möglichen Laute eingeblendet, wenn man sich mit <Pfeil nach rechts> über das Ende des Eingabefelds hinausbewegt. Die Liste kann auch über die Schaltfläche "Sound" abgerufen werden. Mit der Leertaste wird ein Wortbeispiel zum jeweiligen Laut angesagt. Wählt man einen Laut aus der Liste und drückt die Eingabetaste, wird er ins Eingabefeld übernommen. So können Benutzer, die noch nicht mit der Lautschrift vertraut sind, die passenden Laute für ein Wort zusammenstellen.
Bei der direkten Eingabe der Laute können jetzt nur noch Zeichen eingegeben werden, die in der jeweiligen Sprache definiert sind. Hierbei wird entweder gleich das passende Zeichen ersetzt oder die Eingabe mit einem Signalton abgewiesen.
Neu: 
die Funktion "Wortliste prüfen" lässt sich jetzt auch über die Standardeinstellungen im Daisy-Menü in Microsoft Word aufrufen.
Über die Option "Diese Wörter zukünftig nicht mehr anzeigen" können die geprüften Wörter in eine Ausnahmeliste übernommen werden, so dass sie bei künftigen Wortlisten nicht mehr erscheinen. Einzelne Wörter können auch mit der Taste <Entf> aus der Wortliste gelöscht und in die Ausnahmeliste übernommen werden. Falls die Wortliste beim Aufruf aufgrund der Ausnahmen leer ist, kann sie mit der Option "Bereits geprüfte Wörter erneut anzeigen" wieder zurückgesetzt werden.
Neu: 
die Braille-Tags für den Bereich "Daisy" wurden um die Optionen "Akronyme buchstabieren", "Zahlenaussprache korrigieren", "Sonderzeichen vorlesen", "Satzzeichen vorlesen", "Zeichenwiederholungen filtern" und "Klammern vorlesen", "Bei Anführungszeichen Stimmen abwechseln", "Bei Leerzeilen Stimmen abwechseln", sowie den Zusatzinformationen für Stimme 2 ergänzt. Außerdem kann mit dem Braille-Tag "Gesprochener Text" bewirkt werden, dass die Sprachausgabe in einem Daisy-Buch nicht den Text aus dem Dokument, sondern andere Texte spricht. Die Sprachausgabe wird im Anschluss an das Tag bis zur nächsten Absatzmarke stumm geschaltet. Der Audioteil und der Volltext eines Hörbuchs können somit unabhängig voneinander gestaltet werden. Das ist dann nützlich, wenn im Volltext Sonderzeichen oder Braillezeichen stehen, die eine akustische Umschreibung erfordern.
Verbesserung: 
die Braille-Tags für Kopf- und Fußzeilentext wirken jetzt bereits dann, wenn lediglich eine Seitenzahl in der Kopf- oder Fußzeile vorhanden ist. Es ist nicht mehr notwendig, den Titel oder eine Überschrift einzuschalten, damit der Kopf- oder Fußzeilentext im Dokument erscheint.
Verbesserung: 
die Standardeinstellungen für die SVOX-Stimmen im Dialog für einen Lexikoneintrag wurden geändert. Jetzt ist das Feld "Lautschrift" direkt angekreuzt und das Feld "Nur ganzes Wort" deaktiviert. Die Rückmeldungen unserer Anwender haben gezeigt, dass sie meist mit der Lautschrift arbeiten und dabei bevorzugt Wortstämme angeben.
Verbesserung: 
die Option "Akronyme buchstabieren" für die Sprachsynthese hatte bislang Vorrang vor den Lexikoneinträgen. Jetzt haben die Lexikoneinträge Vorrang, so dass man einzelne Akronyme auch aussprechen oder mit besonderer Betonung buchstabieren lassen kann.
Verbesserung: 
in Wortkombinationen mit Bindestrich werden die einzelnen Wörter bei der Anwendung der Lautschrift jetzt als allein stehende Wörter betrachtet. Somit muss man nicht mehr alle Wortkombinationen wegen eines falsch gesprochenen Wortes als Ausnahme definieren.
Verbesserung: 
wenn einzelne Sonderzeichen in Anführungszeichen gesetzt werden, wird die Bezeichnung für das Zeichen vorgelesen. Die Sprachausgabe unterscheidet dabei zwischen dem Bindestrich und dem Minus-Zeichen (geschützter Bindestrich). Wird ein Text in spitze Klammern gesetzt (z. B. wie bei XML-Tags) werden alle Satzzeichen und Sonderzeichen vorgelesen. Dies eignet sich beispielsweise zur Angabe von Tastaturbefehlen in Bedienungsanleitungen.
Verbesserung: 
mit dem Tastaturecho im Eingabefeld für die Lautschrift werden jetzt auch Sonderzeichen wie Apostroph, Komma, Raute usw. angesagt.
Verbesserung: 
Ordinalzahlen in Aufzählungen und Überschriften werden von den SVOX-Stimmen jetzt korrekt angesagt ("Erstens", "Zweitens", "Drittens" usw.). Ebenso Datumsangaben mit vierstelligen Jahreszahlen.
Verbesserung: 
besonders kurze Audio-Dateien (kleiner als 20 Sekunden) werden nicht mehr in Phrasen zerlegt. Dies ermöglicht die Verwendung solcher Dateien für Titelangaben und Überschriften in Daisy-Büchern, die oftmals aus einer einzigen Phrase bestehen.
Verbesserung: 
bei der Ansage von Tabellenzellen in Daisy-Büchern werden die Einträge aus der ersten Zeile jetzt als Spaltentitel interpretiert, sofern eine der Spalten (mit Ausnahme der ersten) in Fettschrift formatiert wurde. Der Spaltentitel wird jeweils mit Stimme 2 vor dem Inhalt einer Tabellenzelle angesagt. Leere Tabellenzellen werden jedoch nicht vorgelesen bzw. angesagt.
Verbesserung: 
am Ende von Tabellen und Listen sowie optionalen Inhalten in Daisy-Büchern wird nicht nur das "Ende" angesagt, sondern auch, um was es sich handelt, also beispielsweise "Ende der Tabelle", "Ende der Liste", "Ende der Fußnote" usw.
Verbesserung: 
der eingebaute Screenreader sagt mit der Tastenkombination <Strg+F1> nun auch kurze Hilfetexte zu den einzelnen Optionen in einer Kontrollfeldliste an.
Verbesserung: 
die Geschwindigkeit des Daisy-Generators konnte durch eine bessere Speicherausnutzung und die Parallelisierung von Prozessen um Faktor vier gesteigert werden. Bücher, für die man bislang eine Stunde zur Generierung gebraucht hat, benötigen jetzt nur noch eine viertel Stunde. Diese Geschwindigkeit wird bei Mehrkernprozessoren noch übertroffen.
Verbesserung: 
das Installationsprogramm von RTFC nimmt bei Word 2007 und Word 2010 einige Anpassungen vor, die sich positiv auf die Arbeit mit einem Screenreader auswirken. So werden die Minisymbolleiste, die Livevorschau und der Navigationsbereich deaktiviert. Außerdem wird die Symbolleiste für den Schnellzugriff immer über dem Menüband angezeigt.
Verbesserung: 
die Unterstützung für den Screenreader Cobra der Firma BAUM wurde erweitert, so dass jetzt auch die Datei- und Verzeichnislisten in den Programmoptionen korrekt ausgelesen werden. Außerdem wird die Sprachausgabe ab Cobra Version 9.1 automatisch stummgeschaltet, wenn der RTFC-eigene Screenreader aktiv ist.
Bug-Fix: 
die automatische Phrasenerkennung hat bei der Umwandlung mehrerer Audio-Dateien in ein Daisy-Buch immer nur die erste Audio-Datei analysiert und die dabei ermittelten Werte für den Phrasenschnitt auf alle weiteren Dateien angewendet. Das hat bei Dateien mit unterschiedlicher Audio-Qualität und unterschiedlichem Pegel zu schlechten Phrasenschnitten geführt. Jetzt wird jede Datei separat analysiert und mit ihren eigenen Optimalwerten behandelt.
Bug-Fix: 
beim Löschen eines Druckers, der mit einem Netzwerkanschluss verbunden war, wurde der Anschluss nicht mit gelöscht.
Bug-Fix: 
der Alternativtext zu Grafiken, die in den Text eingebettet werden, wird jetzt an der korrekten Stelle in einem Hörbuch wiedergegeben.
Bug-Fix: 
Typografische Anführungszeichen wurden nicht in einen Daisy-Volltext übernommen. Zur besseren Lesbarkeit werden jetzt immer gerade Anführungszeichen verwendet.
Bug-Fix: 
beim Umwandeln von MP3-Dateien ins WAV-Format oder WAV-Dateien ins MP3-Format wurde in seltenen Fällen lediglich der Dateiname per Sprachsynthese angesagt.
Bug-Fix: 
bei Alternativtexten für Grafiken, die Zeilenwechsel enthielten, wurde in Hörbüchern "&#10;&#13;" angesagt und der Zeilenwechsel als solcher nicht berücksichtigt.
Bug-Fix: 
beim Umwandeln mehrerer getrennter Dokumente in Daisy wurde der Titel des ersten Dokuments mit einer falschen Stimme oder gar nicht angesagt.
Bug-Fix: 
bei der Ankündigung von Seitenzahlen in doppelten runden Klammern entsprechend dem E-Buch-Standard der Medienzentren wurden die Schwarzschrift-Seitenzahlen und -Seitenwechsel nicht korrekt wiedergegeben, wenn zwischen der Definition der Seitenzahl und dem Ende des Absatzes ein Seitenwechsel in Braille erfolgte.
Bug-Fix: 
in Word 2007 konnte es zu Abstürzen kommen, wenn das Braille- oder Daisy-Menü in der Multifunktionsleiste angeklickt wurde. Dies funktioniert nun unter der Voraussetzung, dass ein aktuelles Service Release von Microsoft für Word 2007 installiert ist.
Bug-Fix: 
Probleme mit der Darstellung und dem Ausdruck des LICH-Zeichens in Blindenkurzschrift unter Windows 7 wurden behoben. Anstelle des LICH-Zeichens wird jetzt ein Unterstrich verwendet.
Bug-Fix: 
der Hypertext-Assistent hat fälschlicherweise auch bei anderen Formaten als "Daisy" und "HTML" ein Unterverzeichnis mit dem Namen des Quelldokuments angelegt. Dieses blieb bei der Umwandlung jedoch leer.

7.03 
März 2011
Neu: 
mit dieser Version bieten wir erstmals eigene synthetische Stimmen zum Erzeugen von digitalen Hörbüchern an. Dabei handelt es sich um die SVOX Corporate Voices von Nuance Communications Inc. Diese Stimmen zeichnen sich v. a. durch eine klare und deutliche Aussprache und einen umfangreichen Wortschatz aus. Da keine synthetische Stimme perfekt ist, bietet RTFC die Möglichkeit, falsch ausgesprochene Wörter auf sehr einfache Weise per Umschrift oder Lautschrift zu korrigieren. Die dabei verwendete SAMPA-Lautschrift basiert auf reinen ASCII-Zeichen und ist leicht zu erlernen und zu handhaben. Die Stimmen sind auch mit Lizenz zum Veröffentlichen von Hörbüchern erhältlich.
Neu: 
diese Version ist für Windows 7 64 Bit, sowie Microsoft Word 2007 und Word 2010 32 Bit freigegeben.
Neu: 
mit dem Braille-Tag "Sound" können kurze Soundschnipsel in ein Hörbuch eingebunden werden. Die Sounddateien im Format .wav oder .mp3 werden wie Text behandelt, d. h. sie bilden jeweils eine eigene Phrase und führen nicht zu einem neuen Abschnitt im Hörbuch wie beim Braille-Tag "Datei". Das Dateiformat ist nicht auf die Samplingrate der verwendeten Stimme beschränkt, klingt aber bei ganzzahligen Teilern oder Vielfachen dieser Samplingrate am besten.
Neu: 
im Aussprachelexikon für die Sprachausgaben können über den Schalter "Sound" jetzt auch Sounddateien eingebunden werden, die als Ersatz für den Text im Feld "Suchen nach" wiedergegeben werden. Hier ist ebenfalls die Angabe von Dateien im .wav- oder .mp3-Format möglich. Die Arbeit mit dem Aussprachelexikon ist damit sehr flexibel geworden: man kann im gleichen Dialog sowohl einzelne Wörter als auch ganze Phrasen, sowie Stille (keine Eingabe für das Ersatzwort) oder Sounds angeben.
Neu: 
im Dialog "Lexikoneintrag" können Ausnahmen für die Sprachausgabe bei den SVOX-Stimmen auch in Lautschrift eingegeben werden. Dazu kann über die Angabe einer Wortklasse auch mit Wortstämmen gearbeitet werden, was die Nutzung des Aussprachelexikons deutlich effizienter macht als bisher.
Neu: 
das Aussprachelexikon bietet jetzt auch die Möglichkeit zum Export und Import von Lexikondateien. Dadurch können z. B. bereits vorhandene Aussprachelexika für die SVOX-Stimmen aus Fremdprodukten importiert werden.
Neu: 
beim Erzeugen von Hörbüchern mit synthetischer Sprache können jetzt auch Atemgeräusche hinzugefügt werden. Dies verleiht den synthetischen Stimmen einen natürlicheren Charakter. Die entsprechende Einstellung wird im Dialog "Audiodateien - weitere Optionen" in der Registerkarte "Sprachsynthese" vorgenommen.
Neu: 
die Gliederungsebene und die Seitenzahl für eine Audiodatei, die als Abschnitt in einem Daisy-Buch verwendet wird, kann jetzt direkt in der Liste der Quelldateien eingegeben werden. Mit <Pfeil nach links> und <Pfeil nach rechts> wird die Gliederungsebene festgelegt, durch Antippen einer Zahl erscheint ein Eingabedialog für die Seitenzahl. RTFC benennt die Dateinamen entsprechend um, wobei die Gliederungsebene mit "$1" bis "$6" angegeben wird und die Seitenzahl hinter einem Zahlzeichen vor der Dateiendung erscheint.
Neu: 
mit dem Menüpunkt "In Audio umwandeln" aus dem Daisy-Menü in Microsoft Word können Dokumente jetzt direkt in MP3 umgewandelt werden (ohne Zusatzdateien für Daisy). Da nach der Umwandlung sofort die Wiedergabe beginnt, kann diese Funktion auch zum Vorlesen von Dokumenten am PC genutzt werden.
Neu: 
mit dem Menüpunkt "Drucken" aus dem Braille-Menü in Microsoft Word können Dokumente in einem Arbeitsgang in Blindenschrift umgewandelt und gedruckt werden. Liegt das aktuelle Dokument bereits in Blindenschrift vor, erscheint sofort der Drucken-Dialog von RTFC. Andernfalls wird die Datei mit den aktuellen Standardeinstellungen umgewandelt. Als Ausgabeformat wird das zuletzt in den Standardeinstellungen gewählte Format verwendet.
Neu: 
die Einstellungen für die Ansicht im Braille-Viewer wurden um den Anzeigemodus "Braillezeile" erweitert. In diesem Modus wird die Normalansicht in Word mit einem Schriftgrad von 10 pt verwendet, so dass die Blindenschrift auf einer Braillezeile mit den meisten Screenreadern optimal dargestellt wird.
Neu: 
für die Braille-Tags "Kopfzeilentext" und "Fußzeilentext" wurde der Platzhalter "%n" geschaffen, mit dem eine fortlaufende Nummerierung der Braille-Seiten innerhalb einer Schwarzschrift-Seite möglich ist. Da eine Seite im Original-Dokument i. d. R. mehrere Seiten in Blindenschrift einnimmt, kann dies die Orientierung für den Leser erleichtern. Schreiben Sie als Wert für das Tag "Fußzeilentext" beispielsweise "%b-%n", so erhalten Sie als Resultat eine fortlaufende Nummerierung der Schwarzschrift-Seiten in der Form "1-1", "1-2", "1-3", "2-1", "2-2" usw.
Neu: 
beim Navigieren innerhalb der Dialoge werden verschiedene Dialogelemente durch unterschiedliche Sounds angekündigt. Dies erleichtert die Bedienung durch akustische Rückmeldungen. Auf diese Weise kann z. B. der Status einer Checkbox akustisch erkannt werden, bevor ihn ein Screenreader per Sprachausgabe ansagt.
Neu: 
die Zoomfunktion für Dialoge erlaubt jetzt eine bis zu 10fache Vergrößerung, so dass vom aktuellen Dialog nur noch ein stark vergrößerter Ausschnitt sichtbar bleibt. Das gerade aktive Dialogelement wird bei der Tastaturnavigation immer in den sichtbaren Bereich verschoben. Nicht sichtbare Teile eines Dialogs können auch durch Bewegen des Mauszeigers an den Bildschirmrand sichtbar gemacht werden.
Neu: 
RTFC verfügt jetzt über einen eingebauten Screenreader, der alle Dialoginhalte über eine Sprachausgabe vorlesen kann. Dies kann als Alternative zu herkömmlichen Screenreader dienen, da die RTF-eigene Sprachausgabe deutlich mehr kontextbezogene Informationen ansagt als jeder Screenreader. Ebenso kann der eingebaute Screenreader als Eingabehilfe für Anwender verwendet werden, die nicht zwingend auf einen Screenreader angewiesen sind. Dabei ist eine beliebige Kombination mit der eingebauten Vergrößerungsfunktion möglich.
Verbesserung: 
über das Datei- oder Kontextmenü im Windows-Explorer können jetzt auch Dateien mit der Endung .wav oder .mp3 in den Hypertext-Assistent geladen oder direkt umgewandelt werden.
Verbesserung: 
beim Erzeugen von Daisy-Büchern werden jetzt automatisch Seitenzahlen für die Seitennavigation generiert, wenn im Quelldokument manuelle Seitenwechsel vorhanden sind. Voraussetzung ist, dass die Startseite mit einem Braille-Tag oder über die Angabe der Seitenzahl in doppelten runden Klammern definiert wurde. Diese Verbesserung sorgt für ein einheitliches Verhalten von RTFC bei Braille und Daisy, auch im Hinblick auf die Konvertierung reiner Textdateien.
Verbesserung: 
mit der Option "Akronyme buchstabieren" für die Sprachsynthese werden jetzt auch 2-stellige Toplevel-Domains in Internet-Adressen buchstabiert.
Verbesserung: 
mit der Option "Zahlenaussprache korrigieren" für die Sprachsynthese werden jetzt auch Versionsnummern mit einem Punkt zwischen Zahlen korrigiert. Diese werden von Sprachausgaben gerne mit Uhrzeitangaben verwechselt, obwohl die Uhrzeit im Deutschen mit Doppelpunkt und nicht mit Punkt geschrieben wird.
Verbesserung: 
mit der Option "Zusatzinformation: Listen und deren Gliederung" werden jetzt auch Ordinalzahlen mit Stimme 2 vorgelesen, wenn sie am Anfang von Absätzen stehen, die nicht Bestandteil einer Aufzählung, Nummerierung, Fuß- und Endnote oder Überschrift sind. Außerdem werden Spiegelstriche (Aufzählungszeichen) jetzt mit einem dezenten Signalton wiedergegeben, anstatt diese laut anzusagen.
Verbesserung: 
die Option "Absatzformatierungen aus dem Dokument übernehmen" wirkt jetzt auch innerhalb von Aufzählungen und Nummerierungen auf den linken und rechten Rand. Wenn die Option deaktiviert wird, erscheinen auch alle Aufzählungen und Nummerierungen linksbündig. Der hängende Einzug bleibt dabei dennoch erhalten.
Bug-Fix: 
der Wortlisten-Generator hat die Zeichen "C mit Cedille" und "N mit Tilde" fälschlicherweise als Vokale interpretiert.
Bug-Fix: 
Die Einstellung für die maximale Gliederungsebene wurde nicht korrekt im Textprofil gespeichert.
Bug-Fix: 
in Blindenkurzschrift konnte es zu einer falschen Darstellung von Fußzeilentext kommen, wenn der Text nach der Kürzung ein "ACH"-Zeichen (Punkte 56) enthielt. Außerdem war die Verwendung von Prozentzeichen in einer Überschrift problematisch, da diese im Kopf- und Fußzeilentext fälschlicherweise als Platzhalter interpretiert wurden.
Bug-Fix: 
Aufzählungszeichen in Textdateien, denen außer einem Leerzeichen kein weiterer Text folgte, verhinderten die Konvertierung dieser Dateien. Dabei trat keine Fehlermeldung auf, jedoch wurde auch keine Zieldatei erzeugt.
Bug-Fix: 
bei Quelldateien, die mit Microsoft Word 2007 oder 2010 verfasst wurden, konnte es vorkommen, dass automatische Querverweise oder Stichwörter nicht aufgelöst bzw. gefunden wurden. Der Grund waren diverse Erweiterungen in der RTF-Syntax seitens Microsoft, die jetzt ebenfalls berücksichtigt werden.
Bug-Fix: 
Grafiken, die mit relativen Pfaden über INCLUDEPICTURE-Felder in ein Word-Dokument eingebunden wurden, konnten nicht in den Hypertext übernommen werden, wenn Schrägstriche anstelle von Backslashes im Pfad verwendet wurden oder die Dateinamen Leerzeichen enthielten.

7.02 
Juli 2010
Neu: 
Jetzt können auch Audiodateien als Quelldateien verarbeitet werden. Sinnvoll ist dies besonders zum Erzeugen von Daisy-Büchern oder zum Konvertieren von WAV-Dateien ins MP3-Format. Es ist aber auch möglich, MP3-Dateien erneut zu encodieren, um sie z. B. zu verkleinern (geringere Bitrate) oder MP3-Dateien in WAV zu konvertieren.
Audiodateien und Textdokumente können gemischt werden, um Hörbücher teils mit synthetischer Sprache, teils mit Originaltönen und professionellen Sprechern zu erzeugen.
Neu: 
RTFC hat eine hervorragende vollautomatische Phrasenerkennung, die bei Sprache sehr gut funktioniert und für eine saubere Phrasennavigation in Daisy-Büchern sorgt. Das geht auch mit Musikdateien, ist hier aber weniger sinnvoll, weil keine klaren Gesetze in der Musik herrschen wie bei Sprache, wo Sprecher automatisch längere Pausen zwischen Sätzen machen. Mit der automatischen Phrasenerkennung können Audio-Bücher ohne großen manuellen Aufwand ins Daisy-Format überführt werden.
Neu: 
Für die neuen Audio-Funktionen wurde der Dialog "Sprachausgabe - weitere Optionen" komplett neu entwickelt. Er beinhaltet jetzt 3 Registerkarten: "Sprachsynthese","Audioimport" und "Audioexport". Darin werden die entsprechenden Parameter für diese 3 Kategorien eingestellt.
Die Standardeinstellungen wurden so gewählt, dass sie zu guten Ergebnissen beim Erzeugen von Hörbüchern führen. Es ist also nicht unbedingt notwendig, sich mit den Gesetzmäßigkeiten der Phrasenerkennung oder der Audio-Komprimierung auseinander zu setzen. Für die Umwandlung von Dokumenten in Hörbücher genügt die Auswahl der gewünschten Stimme. Die Möglichkeit zur benutzerdefinierten Einstellung aller Parameter steht dennoch für fortgeschrittene Anwender zur Verfügung.
Neu: 
Es gibt 2 neue Ausgabeformate: "Audiodatei (*.wav)" und "Audiodatei (*.mp3)". Diese entsprechen den bisherigen Formaten "SAPI-Sprachausgabe (*.wav)" und "SAPI-Sprachausgabe (*.mp3)".
Neu: 
Durch die Möglichkeit, Audiodateien als Quelldateien zu verarbeiten, kann man Daisy-Bücher auch ohne Sprachsynthese erzeugen. Dabei wird vorhandenes Tonmaterial wie Vorträge, Hörspiele, aufgezeichnete Rundfunksendungen usw. als Ausgangsmaterial verwendet. Dies kann genutzt werden, um z. B. bereits vorhandene Audio-Bedienungsanleitungen oder Podcasts nachträglich zu daisyfizieren. Die Quelldateien können dabei wie Überschriften in Dokumenten nummeriert werden, um eine Überschriftshierarchie für ein Daisy-Buch vorzugeben, das aus mehreren Audiodateien generiert wird. Zusätzlich oder alternativ dazu können auch Seitenzahlen innerhalb der Dateinamen angegeben werden, um eine Seitennavigation zu ermöglichen.
Neu: 
Mit dem Braille-Tag "Datei" aus der Registerkarte "Einfügen" können jetzt auch Audio-Dateien eingebunden werden. In Daisy-Büchern werden Audio-Dateien auf diese Weise auf gleicher Ebene wie der zuletzt generierte Abschnitt eingefügt.
Neu: 
Mit dem Braille-Tag "Listenformatierung ignorieren" können Aufzählungen und Nummerierungen linksbündig, ohne hängenden Einzug, umgesetzt werden. In Zusammenhang mit dem Braille-Tag "Erstzeileneinzug bei neuen Absätzen" ergibt sich daraus die Möglichkeit, Aufzählungen und Nummerierungen mit einem Erstzeileneinzug zu formatieren.
Neu: 
Mit dem Braille-Tag "Maß für Erstzeileneinzug" kann die Anzahl Zeichen für einen Erstzeileneinzug festgelegt werden. Dieses Maß wirkt sich auch auf die Einrückung in Verzeichnissen aus. Im Inhaltsverzeichnis bewirkt ein Maß von 4 und höher, dass Überschriften mit Folgezeilen hängend formatiert werden.
Neu: 
Mit dem Braille-Tag "Verborgene Ankündigungszeichen anzeigen" werden alle Ankündigungszeichen in Braille wiedergegeben, auch wenn sie im Quelldokument verborgen formatiert wurden. Verborgene Ankündigungszeichen im Dokument tragen dazu bei, dass es weiterhin für Sehende ausgedruckt werden kann, ohne die in der Schwarzschrift ungewohnten Ankündigungszeichen wiederzugeben. In Blindenschrift dagegen können die Ankündigungszeichen für den Leser wichtig sein.
Neu: 
Für die Braille-Tags "Kopfzeilentext" und "Fußzeilentext" wurde der neue Platzhalter "%w" geschaffen, mit dem nachfolgender Text an den rechten Rand der Kopf- oder Fußzeile verschoben wird. Auf diese Weise lassen sich z. B. Seitenzahlen, die mit den Platzhaltern "%b" oder "%p" angegeben werden, rechtsbündig darstellen.
Neu: 
Die grafische Oberfläche von RTFC verfügt jetzt über eine eigene Zoomfunktion, mit der die Dialoge skaliert werden können. Dadurch wird die Nutzung des Programms auf Bildschirmen mit einer hohen Auflösung erleichtert.
Verbesserung: 
Das Braille-Tag "Erstzeileneinzug bei neuen Absätzen" erzwingt den Erstzeileneinzug auch bei kurzen Zeilen.
Verbesserung: 
Symbole, die über Symbolfelder in Microsoft Word erzeugt wurden, werden in HTML und HTML Help jetzt auch mitten in einem Absatz korrekt umgesetzt.
Verbesserung: 
Als Titel für Daisy-Bücher wird jetzt der Dateiname herangezogen, sofern der Titel weder im Quelldokument noch über die RTFC-Einstellungen definiert wurde.
Verbesserung: 
Fremdsprachliche Einschübe in Hörbüchern (vorübergehender Wechsel auf Stimme 2) sind jetzt auch innerhalb von Überschriften möglich. Außerdem funktionieren fremdsprachliche Einschübe jetzt auch in Daisy-Büchern mit Braille als Volltext. Es wird sowohl das Braille-System der jeweiligen Fremdsprache als auch die gewünschte Stimme zum Vorlesen des Textes verwendet.
Verbesserung: 
Wenn ein Abschnitt in einem Hörbuch lediglich ein PAUSE-Tag enthält, wird er jetzt als nicht leer betrachtet. Auf diese Weise können Sprechpausen zwischen Überschriften eingefügt werden.
Verbesserung: 
Wenn Alternativtexte für Grafiken in einem Dokument über E-Buch-Tags definiert werden, entfallen die Alternativtexte aus den Grafik-Eigenschaften.
Verbesserung: 
Die Ankündigungszeichen für einen Einschub in Mathematikschrift werden am Satzende nicht mehr als solche erkannt. Dadurch kann die Zeichenfolge "Ausrufezeichen-Komma" in korrekter Form als Satzzeichen umgesetzt werden.
Verbesserung: 
Die Menüpunkte für Braille-Tags im Braille- und Daisy-Menü in Microsoft Word werden jetzt auch im Einsteiger-Modus angezeigt (nur bei der Professional Edition).
Verbesserung: 
Werte für die Braille-Tags "Blindenschrift-Seitenzahl" und "Schwarzschrift-Seitenzahl" können jetzt auch mit den Cursortasten (hoch/runter) gewählt werden.
Verbesserung: 
Die Kennzeichnung der Schwarzschrift-Seitenwechsel mit den Punkten "23" in Blindenschrift ist jetzt auch am Anfang einer Überschrift möglich, wenn der Seitenwechsel unmittelbar vor der Überschrift stattfand.
Verbesserung: 
Das Ladeverhalten des Dialogs "Braille-Tag einfügen" im Zusammenhang mit dem Screenreader JAWS wurde deutlich verbessert. Auf langsamen Rechnern konnte es je nach JAWS-Version einige Sekunden dauern, bis der Dialog nach dem Anklicken im Braille- oder Daisy-Menü erschien. Das Verhalten entspricht jetzt dem der übrigen Dialoge (z. B. "Standardeinstellungen").
Bug-Fix: 
Der Status für den Menüpunkt "Braille-Tags anzeigen" aus dem Daisy-Menü in Microsoft Word wird jetzt korrekt angezeigt (aktiviert oder nicht aktiviert).
Bug-Fix: 
Bei Eingabe der Endung ".dvs" für die Zieldatei wird das Ausgabeformat jetzt wieder automatisch auf "Blindenvollschrift" und nicht auf "Blindenbasisschrift" gesetzt.
Bug-Fix: 
Die Zeichen für Rahmen und Linien im Dialog "Textformat - Braille-Darstellung" werden jetzt auch nach einem Update der Software auf Version 7 korrekt angezeigt und stimmen wieder mit der Darstellung beim Konvertieren in Blindenschrift überein.

7.01 
Januar 2010
Neu: 
Diese Version ist für Windows 7 32 Bit freigegeben. In diesem Zusammenhang wurde das Standardzielverzeichnis direkt ins Benutzerprofil verlegt.
Neu: 
Ein Daisy-Menü in Microsoft Word erlaubt eine einfache Umwandlung des aktuellen Dokuments in Daisy, so wie das bisher schon für die Blindenschrift möglich war. Wer zum ersten Mal mit dem Programm arbeitet, muss lediglich den Menüpunkt "Standardeinstellungen" aufrufen und über den Schalter "Erweitert" die gewünschten Stimmen auswählen. Danach kann die Umwandlung mit den gewählten Stimmen direkt über das Menü durchgeführt werden.
Neu: 
Mit den Ausgabeformaten "Daisy 2.02 Audio mit Braille" und "HTML 4.0 Braille mit CSS" kann der Volltext in Daisy-Büchern und auf HTML-Seiten jetzt auch in Blindenschrift dargestellt werden. Dies erlaubt das Lesen eines Daisy-Buches oder einer Internet-Seite auf einer Braillezeile in Kurzschrift. Im Falle von Daisy-Büchern wird der Text in Schwarzschrift vorgelesen, aber auf der Braillezeile erscheint bei geeigneten Playern der Text in Blindenschrift.
Die Optionen für die Umwandlung in Blindenschrift können über die Schaltfläche "Braille" in den erweiterten Einstellungen für das jeweilige Ausgabeformat gewählt werden.
Neu: 
Im Dialog für die Auswahl der Sprachausgabe kann jetzt über die Schaltfläche "Lexikon" ein Aussprachelexikon für jede Sprache verwaltet werden. Hier ist es möglich, die Aussprache für Satzteile, einzelne Wörter, Teile von Wörtern oder Sonderzeichen zu korrigieren. Jeder Lexikoneintrag kann auf einen bestimmten Stimmenhersteller oder eine bestimmte Stimme beschränkt werden. Standardmäßig gilt ein Lexikoneintrag für eine bestimmte Sprache wie "Deutsch" oder "Englisch". Die Lexika sind nicht auf wenige Einträge begrenzt, sondern können den kompletten Wortschatz einer Sprache aufnehmen, ohne dass bei der Umwandlung ein nennenswerter Geschwindigkeitsverlust bemerkbar ist.
Neu: 
Im Dialog für die Auswahl der Sprachausgabe kann jetzt mit der Leertaste eine Stimmenvorschau (Ansage der Stimmenparameter) abgerufen werden. Dies gilt auch für den Lexikon-Dialog und beim Hinzufügen oder Ändern eines Lexikoneintrags. In den Eingabefeldern für "Suchen" und "Ersetzen" muss der Cursor am Anfang des Feldes stehen, damit die Stimmenvorschau über die Leertaste möglich ist.
Neu: 
Mit der Option "Optionale Inhalte ansagen" kann Stimme 2 auch zur Ansage optionaler Inhalte wie Fußnoten, Kommentare, Randnotizen und Anmerkungen verwendet werden. Dies betrifft nur die Ansage dieser Inhalte und nicht die Inhalte selbst, die bereits in der Version 7.0 mit Stimme 2 vorgelesen werden konnten.
Neu: 
Beim Umwandeln von Dokumenten in Daisy kann jetzt festgelegt werden, welche Teile eines Dokuments als Gruppen in Daisy zugänglich sein sollen. Das können Listen, Tabellen, Grafiken oder Textblöcke sein. Bei einer "Formatkonvertierung" sind die Gruppen abgeschaltet, da manche Player Schwierigkeiten bei der Navigation mit Gruppen haben. Bitte achten Sie darauf, dass die Gruppen in den standard- oder dokumentenspezifischen Einstellungen abgeschaltet sind, wenn Ihr Player keine Gruppen unterstützt. Deaktivieren können Sie diese Optionen in der neuen Registerkarte "Gruppen" im Dialog "Layout".
Die Gruppennavigation kann sehr nützlich sein, wenn Dokumente keine anderen Navigationsmöglichkeiten bieten, weil sie z. B. keine Überschriften oder Seitenzahlen enthalten.
Neu: 
Mit der Zeichenfolge "" kann eine Gruppe für Daisy definiert werden. Diese Gruppe wird unabhängig von den Einstellungen für Gruppen umgesetzt.
Neu: 
Beim Umwandeln von Dokumenten in Daisy oder ein Audio-Format wird bei erfolgreichem Ende ein Sound ausgegeben. Dies ist hilfreich, da die Umwandlung bei größeren Büchern mehrere Minuten dauern kann und man so auf das Ende aufmerksam gemacht wird. Wer den Sound nicht haben möchte, kann die Datei Done.wav im Unterverzeichnis "Sounds" im RTFC-Programmverzeichnis löschen.
Neu: 
Die Braille-Tags für Daisy wurden um das Tag "Pause" erweitert, so dass jetzt auch Pausen mit mehreren Sekunden Dauer in einem Daisy-Buch gemacht werden können.
Neu: 
Die Braille-Tags für Daisy wurden um das Tag "Tonhöhe" erweitert, so dass jetzt auch die Tonhöhe einer Stimme geändert werden kann. Allerdings bieten nicht alle Stimmen diese Möglichkeit, so dass eine geeignete Stimme vorausgesetzt werden muss.
Neu: 
Bei den Ankündigungszeichen für Tabellen und Grafiken ist ein neues Meta-Zeichen verfügbar. Mit "\w" wird eine horizontale Linie ausgegeben. Das Zeichen "\w" kann alleine stehen oder von einem Zeichen gefolgt werden, dass die Linienart bestimmt.
Neu: 
Die Standardeinstellungen für die verschiedenen Ausgabeformate werden jetzt im Benutzerprofil gespeichert. Dies hat für Anwender, die als einziger Benutzer auf einem Einzelplatzrechner arbeiten, keine Auswirkung. Jedoch ermöglicht es im Mehrbenutzer- oder Netzwerkbetrieb mit sog. "roaming profiles" zu arbeiten, so dass jeder Benutzer an jedem Arbeitsplatz im Netzwerk die gleichen Einstellungen vorfindet und durch Änderungen nicht die Einstellungen anderer Benutzer überschreiben kann. Dieses Feature kommt vor allem Schulen entgegen, bei denen RTFC in EDV-Räumen oder an mehreren Lehrer-PCs im gleichen Netzwerk installiert ist.
Neu: 
Nun wird auch bei der Umsetzung von Daisy-Büchern der E-Buch-Standard des Arbeitskreises Medienzentren der Bundesfachkommission für die Überprüfung von Lehr- und Lernmitteln für blinde Schülerinnen und Schüler unterstützt. Damit können Fachbücher, die bereits für die Umsetzung in Blindenschrift vorbereitet wurden, unverändert in Daisy-Bücher konvertiert werden. Durch die Umsetzung der E-Buch-Tags ergeben sich für blinde Hörer zusätzliche Informationen über bestimmte Elemente eines Buches.
Verbesserung: Bislang konnten Dateien im RTB- oder RTT-Format ("Rich Text Braille" bzw. "Rich Text Computerbraille") nur dann mit RTFC fertig gestellt werden, wenn es sich um Dateien im RTF-Format handelte. Jetzt können auch reine Textdateien mit einer der Endungen .RTB, .RTT oder .NOT (für "Musiknoten") mit RTFC fertig gestellt werden. D. h. der Inhalt der Dateien bleibt unverändert, aber der Seitenumbruch wird von RTFC durchgeführt, falls die Datei nicht bereits druckfertig aufbereitet ist. Dabei ist darauf zu achten, dass Dateien, die bereits Seitenzahlen enthalten, durch die Einstellungen im Textprofil nicht zusätzliche Seitenzahlen bekommen sollten. Das Textprofil muss ggf. entsprechend angepasst werden.
Verbesserung: 
Wenn die Option "Seitenzahlen" im Dialog "Layout" deaktiviert ist, werden Seitenzahlen in einem Daisy-Buch jetzt nicht mehr angesagt. Die Seitenzahlen werden dennoch in das Daisy-Buch übernommen, so dass die Seitennavigation möglich bleibt.
Verbesserung: 
Mit der Option "Zusatzinformationen: Listen und Gliederung" im Dialog "Sprachausgabe - Textbereiche" werden jetzt auch Aufzählungszeichen (Spiegelstriche) angesagt.
Verbesserung: 
Als Bitraten für den MP3-Encoder können jetzt auch die kleineren Bitraten "16 kbps" und "48 kbps" gewählt werden. Mit "48 kbps" kann bei reinen Sprachaufnahmen noch eine gute Qualität bei geringerer Dateigröße erzielt werden.
Verbesserung: 
Beim Erzeugen von Daisy-Büchern mit der Option "Sätze als Phrasen verwenden" im Dialog "Gliederung" wird jetzt die Phrasenlänge überwacht. Wird ein Satz deutlich länger als 15 Sekunden, wird er automatisch in mehrere Phrasen aufgeteilt.
Verbesserung: 
Da Daisy-Bücher ohne Titel nicht zulässig sind, wird für den Titel jetzt immer "Unbenannt" eingesetzt, sofern der Titel weder im Quelldokument noch über die RTFC-Einstellungen definiert wurde.
Verbesserung: 
SAPI-Stimmen mit einer Samplingfrequenz von 11 oder 16 kHz werden jetzt in bestmöglicher Tonqualität wiedergegeben. Da die Audiodateien in Hörbüchern nur mit einer bestimmten Samplingfrequenz erzeugt werden können, sollten ausschließlich Stimmen mit der gleichen Samplingfrequenz innerhalb eines Buches verwendet werden.
Verbesserung: 
Die Option "Trennseite nach jeder Seite" im Dialog "Drucken" wurde zur besseren Verständlichkeit in "Duplexdruck" umbenannt. Die Option erscheint nur bei Druckern, mit denen ein doppelseitiger Ausdruck möglich ist. Standardmäßig ist die Option aktiviert. Wenn sie deaktiviert wird, erfolgt der Ausdruck auch auf einem Duplexdrucker nur einseitig. Technisch wird dies nach wie vor dadurch erreicht, dass eine Trennseite nach jeder Seite eingefügt wird, somit sind alle geraden Seiten (also die Rückseiten eines Blattes) leer.
Verbesserung: Bei weitzeiliger Ausgabe in Blindenschrift ("Doppelter Zeilenabstand") wirkt die Absatzkontrolle jetzt nicht mehr auf einsame Zeilen am Seitenende oder -anfang, da bei weitzeiliger Ausgabe ohnehin einsame Zeilen erwünscht sind.
Verbesserung: 
Das Installationsprogramm prüft jetzt, ob eine Office-Anwendung aktiv ist, die bei der Installation nicht aktiv sein darf. In diesem Fall wird eine Meldung mit der Aufforderung ausgegeben, die betreffende Anwendung zu schließen.
Bug-Fix: 
Bei der Verwendung von geschweiften und eckigen Klammern konnte es bei der Umwandlung in reinen Text und Blindenschrift vorkommen, dass die Klammern durch einen Zeilenwechsel vom Wort getrennt wurden. Das wirkte sich besonders im Zusammenhang mit E-Buch-Tags negativ aus, da die Typangabe innerhalb eines Tags oftmals in eckigen Klammern dargestellt wird.
Bug-Fix: 
Beim Import von reinem Text wurden Überschriften nach Seitenwechseln nicht erkannt, wenn die Option "Seitenwechsel beibehalten" für den Textimport aktiviert war.
Bug-Fix: 
Bei der aktiven Silbentrennung konnte es beim Umwandeln in Blindenschrift vorkommen, dass am Ende eines Wortes ein Trennstrich ausgegeben wurde. Dieses Problem wurde im Braille-Modul behoben.
Bug-Fix: 
Mit dem Braille-Tag "Erstzeileneinzug bei neuen Absätzen" konnte der Einzug für den ersten Absatz in einem Dokument nicht deaktiviert werden.
Bug-Fix: 
Wenn auf einen hängenden Absatz mit Tabulator eine Leerzeile folgte, wurde diese nicht übernommen, auch wenn die Option "Leerzeile nach Absätzen übernehmen" aktiv war.

7.0 
Juli 2009
 
Release von Version 7 mit integriertem Daisy-Generator.

6.24 
November 2010
Bug-Fix: 
in Blindenkurzschrift konnte es zu einer falschen Darstellung von Fußzeilentext kommen, wenn der Text nach der Kürzung ein "ACH"-Zeichen (Punkte 56) enthielt. Außerdem war die Verwendung von Prozentzeichen in einer Überschrift problematisch, da diese im Kopf- und Fußzeilentext fälschlicherweise als Platzhalter interpretiert wurden.
Bug-Fix: 
Aufzählungszeichen in Textdateien, denen außer einem Leerzeichen kein weiterer Text folgte, verhinderten die Konvertierung dieser Dateien. Dabei trat keine Fehlermeldung auf, jedoch wurde auch keine Zieldatei erzeugt.
Bug-Fix: 
bei Quelldateien, die mit Microsoft Word 2007 verfasst wurden, konnte es vorkommen, dass automatische Querverweise oder Stichwörter nicht aufgelöst bzw. gefunden wurden. Der Grund war eine Erweiterung in der RTF-Syntax von Microsoft, die jetzt ebenfalls berücksichtigt wird.
Bug-Fix: 
Grafiken, die mit relativen Pfaden über INCLUDEPICTURE-Felder in ein Word-Dokument eingebunden wurden, konnten nicht in den Hypertext übernommenwerden, wenn Schrägstriche anstelle von Backslashes im Pfad verwendet wurden oder die Dateinamen Leerzeichen enthielten.

6.23 
März 2010
Neu: 
Bei den Ankündigungszeichen für Tabellen und Grafiken ist ein neues Meta-Zeichen verfügbar. Mit "\w" wird eine horizontale Linie ausgegeben. Das Zeichen "\w" kann alleine stehen oder von einem Zeichen gefolgt werden, dass die Linienart bestimmt.
Verbesserung: 
Die Option "Trennseite nach jeder Seite" im Dialog "Drucken" wurde zur besseren Verständlichkeit in "Duplexdruck" umbenannt. Die Option erscheint nur bei Druckern, mit denen ein doppelseitiger Ausdruck möglich ist. Standardmäßig ist die Option aktiviert. Wenn sie deaktiviert wird, erfolgt der Ausdruck auch auf einem Duplexdrucker nur einseitig. Technisch wird dies nach wie vor dadurch erreicht, dass eine Trennseite nach jeder Seite eingefügt wird, somit sind alle geraden Seiten (also die Rückseiten eines Blattes) leer.
Verbesserung: 
bei weitzeiliger Ausgabe in Blindenschrift ("Doppelter Zeilenabstand") wirkt die Absatzkontrolle jetzt nicht mehr auf einsame Zeilen am Seitenende oder - anfang, da bei weitzeiliger Ausgabe ohnehin einsame Zeilen erwünscht sind.
Verbesserung: 
Das Installationsprogramm prüft jetzt, ob eine Office-Anwendung aktiv ist, die bei der Installation nicht aktiv sein darf. In diesem Fall wird eine Meldung mit der Aufforderung ausgegeben, die betreffende Anwendung zu schließen.
Bug-Fix: 
Bei der Verwendung von geschweiften und eckigen Klammern konnte es bei der Umwandlung in reinen Text und Blindenschrift vorkommen, dass die Klammern durch einen Zeilenwechsel vom Wort getrennt wurden. Das wirkte sich besonders im Zusammenhang mit E-Buch-Tags negativ aus, da die Typangabe innerhalb eines Tags oftmals in eckigen Klammern dargestellt wird.
Bug-Fix: 
Beim Import von reinem Text wurden Überschriften nach Seitenwechseln nicht erkannt, wenn die Option "Seitenwechsel beibehalten" für den Textimport aktiviert war.
Bug-Fix: 
Mit dem Braille-Tag "Erstzeileneinzug bei neuen Absätzen" konnte der Einzug für den ersten Absatz in einem Dokument nicht deaktiviert werden.
Bug-Fix: 
Wenn auf einen hängenden Absatz mit Tabulator eine Leerzeile folgte, wurde diese nicht übernommen, auch wenn die Option "Leerzeile nach Absätzen übernehmen" aktiv war.

6.22 
Juli 2009
Neu: 
Als Anzeigeprogramm für HTML kann jetzt auch der Windows Explorer in den Programmoptionen des Hypertext Assistenten gewählt werden. Dadurch wird nach einer Umwandlung ein Ordnerfenster mit den resultierenden Dateien angezeigt. Sie können die Dateien direkt per Cut&Paste auf Ihre Homepage hochladen.
Verbesserung: 
Das Steuerzeichen für ein Kürzungsverbot in Blindenschrift wirkt nun auch bei allein stehenden einformigen Kürzungen (Beispiel: die Kürzung "Oder" in "Frankfurt an der Oder" wird nicht verwendet, wenn vor dem "Oder" ein verborgener Unterstrich steht).
Bug-Fix: 
Bei der getrennten Verwaltung von Blindenkurzschrift und Blindenvollschrift wurde das gewählte Textprofil nicht sofort geladen, wenn das Ausgabeformat in den Standardeinstellungen geändert wurde. Dadurch konnten Änderungen in einem Profil nicht unmittelbar für das jeweils andere Format übernommen werden. Ebenso wurden die Vollschrift-Einstellungen nicht für den Menüpunkt "Für Vollschrift vorbereiten" im Braille-Menü von Microsoft Word übernommen.

6.21 
April 2009
Neu: 
Bei den Hypertext-Formaten werden jetzt auch Kommentare im Word-Format umgesetzt. Außerdem können Anmerkungen und Randnotizen als semantisch unabhängige Einheiten in einen Text eingebracht werden, indem man sie mit den entsprechenden XML-Tags kennzeichnet. Da diese Elemente getrennt abschaltbar sind, ermöglicht dies eine Art bedingter Compilierung auf Ebene einzelner Absätze als Ergänzung zu den bereits bekannten Buildtags. Für die Praxis heißt das, dass Sie z. B. eine Textversion ohne Anmerkungen und eine mit Anmerkungen aus derselben Quelle generieren können.
Neu: 
Die Standardeinstellungen für "Blindenkurzschrift" und "Blindenvollschrift" werden jetzt getrennt verwaltet. Dadurch wird es z. B. möglich, die Groß-/Kleinschreibung für die Vollschrift einzuschalten, für die Kurzschrift jedoch nicht.
Neu: 
Mit den neuen Braille-Tags "Doppelter Wortabstand", "Doppelter Zeichenabstand" und "Doppelter Zeilenabstand" kann der Abstand jetzt im Verlauf eines Dokuments umgeschaltet werden.
Verbesserung:  
Die Einstellung "Formatkonvertierung" führt jetzt bei den Formaten "HTML Help" und "Windows Help 4.0" zu praxistauglichen elektronischen Dokumenten, die bereits in einzelne Seiten aufgeteilt und mit einer Volltextsuchfunktion versehen sind.
Verbesserung: 
Die Brailledrucker Impacto Texto und Impacto 600 von der spanischen ONCE werden jetzt vollständig von RTFC über Escape-Sequenzen gesteuert, so dass für die Änderung des Seitenformats beispielsweise nicht mehr die Impacto-Software genutzt werden muss. Sie können die Anzahl "Zeichen pro Zeile" und "Zeilen pro Seite" über das Textprofil in RTFC umstellen und der Drucker passt sich automatisch an. Auch der Ausdruck eines Deckblatts mit Reliefschrift funktioniert nun problemlos.
Verbesserung: 
Wenn ein E-Buch-Tag alleine in einer Zeile steht und dieses bei der Umwandlung aus dem Dokument entfernt wird, bleibt in keinem Fall mehr eine Leerzeile anstelle des Tags zurück.
Verbesserung: 
Seitenangaben in doppelten runden Klammern können jetzt auch direkt am Anfang einer Überschrift gemacht werden.
Verbesserung: 
Seitenangaben in doppelten runden Klammern oder mit dem Braille-Tag "Seitenzahl" können nun auch dazu verwendet werden, Schwarzschrift-Seitenzahlen ab einer bestimmten Position im Dokument auszuschalten. Dazu muss einfach der Wert "-1" als Seitenzahl angegeben werden.
Verbesserung: 
Bei der Angabe von Schwarzschrift-Seitenzahlen in Verzeichnissen wird nun in jedem Fall der Schrägstrich als Trennzeichen zwischen Schwarzschrift- und Braille-Seitenzahl verwendet, falls die Option "Zahlen in gesenkter Schreibweise ermöglichen" ausgeschaltet ist.
Außerdem werden jetzt auch Seitenzahlen größer als 99 in Verbindung mit Schwarzschrift-Seitenzahlen in Verzeichnissen korrekt dargestellt, wenn vor der Braille-Seitenzahl die Schwarzschrift-Seitenzahl in gesenkter Schreibweise erscheinen soll.
Verbesserung: 
Wenn die Option "Rahmen am Seitenende schließen" deaktiviert ist und das Ende eines Absatzes direkt mit dem Seitenende zusammenfällt, entsteht jetzt kein einsamer schließender Rahmen mehr am Anfang der nächsten Seite. Stattdessen wird die letzte Zeile des Absatzes mit auf die nächste Seite übernommen.
Bug-Fix: 
Ein Bindestrich wurde nur dann als mögliche Trennstelle für die Silbentrennung erkannt, wenn er von Buchstaben umgeben war. Dies führte in der Kurzschrift häufig dazu, dass keine Silbentrennung stattfand, weil der Bindestrich von Sonderzeichen für Kürzungen umgeben war.
Bug-Fix: 
Währungsangaben mit einem doppelten Bindestrich am Satzende werden nicht mehr als Ankündigungszeichen für Einschübe in Vollschrift interpretiert (Beispiel: "SF 5.--.").
Bug-Fix: 
Beim Umschalten der Sprache über das Braille-Tag "Sprache" oder einen fremdsprachlichen Einschub wurden die Ausnahmelisten für die jeweilige Sprache nicht geladen.
Bug-Fix: 
Beim Durchreichen unveränderter Zeichen mit verborgenen geschweiften Klammern wurde die schließende Klammer nur am Ende eines Absatzes erkannt.
Bug-Fix: 
Wenn der Zielpfad zum Erzeugen von Dateien einen Punkt enthielt, wurden BRL-Dateien beim Drucken aus Microsoft Word gelöscht anstatt sie zu drucken. Der Ausdruck über den Hypertext Assistent oder das Kontextmenü im Explorer war dagegen problemlos möglich.

6.20 
November 2008
Neu: 
Diese Version unterstützt erstmals den E-Buch-Standard des Arbeitskreises Medienzentren der Bundesfachkommission für die Überprüfung von Lehr- und Lernmitteln für blinde Schülerinnen und Schüler. Damit können Fachbücher, die sog. E-Buch-Tags im Klartext enthalten, in Blindenschrift konvertiert werden. Durch die Umsetzung der E-Buch-Tags ergeben sich für blinde Leser zusätzliche Informationen über bestimmte Elemente eines Buches.
Neu: 
Diese Version arbeitet nun auch problemlos mit dem Screenreader Window-Eyes zusammen.
Neu: 
Bei der Installation von RTFC werden nun automatisch die Hotkeys <AltGr+R> für den Aufruf des Hypertext Assistenten und <AltGr+W> für den Aufruf von Microsoft Word eingerichtet.
Neu: 
Mit dem Braille-Tag "Trennlinie" können nun im Gegensatz zu Rahmenlinien auch kurze Trennlinien in den Text eingebracht werden.
Neu: 
Mit dem Braille-Tag "Seitenzahlen in Verzeichnissen vertauschen" können Braille- und Schwarzschrift-Seitenzahlen bei den Seitenangaben in Verzeichnissen vertauscht werden. Gleichzeitig wurde die Standardeinstellung geändert, so dass zuerst die Schwarzschrift-Seitenzahl (tiefgestellt) und dann die Braille-Seitenzahl (normal) dargestellt wird. Dies entspricht dem Leitfaden zur Punktschrift-Formatierung der AG Braille im VBS.
Falls die gesenkten Zahlen in RTFC deaktiviert sind, werden Schwarzschrift- und Braille-Seitenzahl durch einen Punkt voneinander getrennt.
Das bisherige Braille-Tag zum Vertauschen der Seitenzahlen in der Fußzeile wurde zur besseren Unterscheidung nach "Seitenzahlen in der Fußzeile vertauschen" umbenannt.
Neu: 
Mit den Braille-Tags "Reliefschrift (groß)" und "Reliefschrift (klein)" können jetzt Texte in Reliefschrift in 2 verschiedenen Größen in ein Dokument eingefügt werden. Die Reliefschrift wird aus normalen Braillezeichen zusammengesetzt und kann dadurch mit jedem Punktschriftdrucker ausgegeben werden.
Neu: 
Für den Ausdruck von Punktschriftdokumenten kann jetzt ein Deckblatt mit Reliefschrift ausgegeben werden. Dies erleichtert das Auffinden eines bestimmten Dokuments zwischen anderen Dokumenten am Drucker. Für diesen Zweck wurde die Schaltfläche "Deckblatt" im "Drucken"-Dialog von RTFC hinzugefügt. Diese Schaltfläche ist im Anwender-Modus nicht sichtbar.
Neu: 
Für die Darstellung von Tabellen wurde das Meta-Zeichen "##" hinzugefügt, mit dem Tabellenzellen wie in einem Tabellenkalkulationsprogramm beschriftet werden können. Dabei werden Spalten mit Großbuchstaben und Zeilen mit Zahlen nummeriert. Diese Art der Darstellung erlaubt den direkten Vergleich mit einer Excel-Tabelle, nachdem sie mit RTFC umgesetzt wurde.
Für die Nutzung des neuen Meta-Zeichens wurden 3 neue Tabellenprofile hinzugefügt: "Tabellenkalkulation", "Tabellenkalkulation eingerückt" und "Tabellenkalkulation treppenförmig eingerückt".
Neu: 
Für den Textimport wurde die Option "Dateiname als Hauptüberschrift übernehmen" geschaffen, die bei völlig unformatierten Texten wenigstens den Dateinamen als Überschrift an den Dateianfang setzt. Das ist vorteilhaft, wenn mehrere Einzeldateien zu einem gemeinsamen Dokument verbunden werden.
Für die Nutzung dieser Option wurde die Voreinstellung "Unformatierten Text importieren" in der Registerkarte "Textimport" in den Programmoptionen hinzugefügt.
Verbesserung: 
Der Importfilter für reinen Text wandelt nun automatisch Entities und Texte entsprechend der Posix-Codierung (UTF-8) um. Dadurch können auch Texte verarbeitet werden, die von Linux-Systemen und anderen Quellen stammen. Zeilenwechsel im MS-DOS-, Unix- oder Macintosh-Format werden automatisch erkannt.
Verbesserung: 
Die Darstellung mathematischer Ausdrücke nach den Regeln der internationalen Mathematikschrift berücksichtigt nun auch Klammerausdrücke und setzt sie korrekt um. Die Darstellung kann durch einen Einschub in Mathematikschrift erreicht werden oder durch eine Umwandlung in Basisschrift, wobei die Option "Rechenzeichen ohne Ankündigungszeichen umsetzen" aktiviert sein muss.
Verbesserung: 
Im Dialog "Textformat" wurde eine weitere Registerkarte namens "Überschriften" hinzugefügt. Die entsprechenden Optionen wurden aus der Registerkarte "Optionen" in die neue Registerkarte verschoben, was den Dialog übersichtlicher macht.
Verbesserung: 
In allen Dialogen mit Registerkarten bleibt der Fokus auf den Registerkarten, wenn man sich mit den Cursortasten von einer Registerkarte zur nächsten bewegt. Dies erleichtert die intuitive Bedienung durch blinde Anwender, da der Fokus nicht sofort auf ein möglicherweise noch unbekanntes Dialogelement wechselt.
Verbesserung: 
Beim Einbinden von Dateien über das Braille-Tag "Datei" werden nun alle Leerzeilen übernommen.
Verbesserung: 
Für die Thiel-Drucker Beta-X und BAX-10, sowie den Once Impacto Texto wurden Escape-Sequenzen hinterlegt, so dass lange Druckaufträge automatisch korrekt abgeschlossen werden.
Bug-Fix: 
Die Kennzeichnung von Schwarzschrift-Seitenwechseln durch die Punkte 23 wurde im Falle von Überschriften im Fließtext erst nach der betreffenden Überschrift gesetzt.
Bug-Fix: 
Bedingte Trennstriche für die Silbentrennung führen nicht mehr zur vorzeitigen Beendigung von Einschüben für einzelne Wörter.
Bug-Fix: 
Beim Speichern von Zieldateien auf einem Netzlaufwerk konnte es aufgrund eines bekannten Sommerzeit-Problems im NTFS-Dateisystem dazu kommen, dass bei bestimmten Dateien keine neue Umwandlung gestartet wurde, obwohl sich die Quelldatei geändert hat.
Bug-Fix: 
Durch die Änderungsverfolgung in Microsoft Word konnte es vorkommen, dass die direkte Angabe von Punktkombinationen in der Form "<ptnnn>" nicht erkannt wurde.
Bug-Fix: 
Wenn das Autostart-Verzeichnis des Benutzers in Microsoft Word so eingestellt wurde, dass es mit dem globalen Autostart-Verzeichnis im Programme-Ordner übereinstimmt, konnten die Word-Add-Ins nicht installiert werden.
Bug-Fix: 
In Word 2007 konnte es bei der Umwandlung von Dateien zu der Fehlermeldung "Aufruf wurde vom aufgerufenen Abgelehnt" kommen. Ursache ist eine Inkompatibilität in der VBA-Schnittstelle gegenüber früheren Word-Versionen.
Bug-Fix: 
Die TrueType-Schrift "Blista Braille Plus (ANSI)" wurde versehentlich mit der schwedischen Brailletabelle codiert. Dadurch wurde die Anzeige auf der Braillezeile und der Ausdruck nicht beeinträchtigt, jedoch erschienen in simuliertem Braille die falschen Zeichen am Bildschirm.

6.12 
Juli 2008
Neu: 
Diese Version wird mit dem Braille-Viewer Version 4.5 ausgeliefert. Er beinhaltet neue TrueType-Schriftarten zur Simulation von Braille für verschiedene Codetabellen. Die Schriftarten berücksichtigen nun auch die Unicode-Zeichen für Blindenschrift.
Die Fonts wurden der Schriftklasse "Unbekannte Schrift" zugeordnet. Die Herstellung von Dokumenten, in denen Text und Blindenschrift gemischt werden, wird wesentlich vereinfacht, indem RTFC Texte dieser Schriftklasse unverändert durchreicht. Durch die Verwendung einer der "Blista Braille"-fonts in einem Quelldokument können bereits gekürzte Texte eingebracht werden, die bei der Braille-Konvertierung mit RTFC unverändert bleiben.
Neu: 
Mit dem Braille-Tag "Rahmen" können neben einfachen, doppelten und dreifachen Rahmen nun auch freie Rahmen eingegeben werden. Das bedeutet, dass die Zeichen für die Rahmenteile oben, links, rechts und unten als Parameter direkt angegeben werden können.
Neu: 
Mit dem Braille-Tag "Zeichen filtern" können bestimmte Zeichen aus einem Text herausgefiltert werden, d. h. sie werden im nachfolgenden Text nicht mehr wiedergegeben.
Verbesserung: 
Bei der Eingabe von Parametern für Braille-Tags können mögliche Vorgabewerte mit den Cursortasten abgerufen werden.
Bug-Fix: 
Bei der "Home and Student"-Edition von Microsoft Word 2007 konnte es bei der RTF-Konvertierung zu einem Programmabbruch kommen, so dass die Konvertierung immer erst beim 2. Versuch gelang.

6.11 
Mai 2008.
Neu: 
Bei der Installation von RTFC wird eine Verknüpfung mit Microsoft Word in der RTFC-Programmgruppe eingetragen, sofern eine kompatible Version von Microsoft Word auf dem Rechner installiert ist.
Neu: 
Die erweiterten Braille-Optionen können für die Hauptsprache und Fremdsprache unabhängig voneinander gewählt werden. Dazu befindet sich im Dialog für die erweiterten Braille-Optionen und im Dialog für die Braille-Darstellung, Registerkarte "Schriftklassen" eine zusätzliche Schaltfläche "Erweitert". Auf diese Weise sind z. B. Einschübe mit Kennzeichnung der Großschreibung möglich, auch wenn in der Hauptsprache keine Großschreibung aktiv ist.
Neu: 
Mit der neuen Option "Schwarzschrift-Seitenwechsel kennzeichnen" im Textprofil werden Schwarzschrift-Seitenwechsel mit einem allein stehenden Semikolon (Punkte 2, 3) dargestellt. Voraussetzung ist, dass im Dokument Braille-Tags für Schwarzschrift-Seitenzahlen vorhanden sind und ein Seitenwechsel in Schwarzschrift nicht mit dem Seitenwechsel in Braille zusammenfällt.
Neu: 
Mit der neuen Option "Doppelter Zeichenabstand" im Textprofil können Texte in Sperrschrift (mit Leerzeichen zwischen Buchstaben) ausgegeben werden. Dies erleichtert das Ertasten von Wörtern auf einem Punktschriftbogen.
Diese Option ist nur im Expertenmodus verfügbar.
Neu: 
Mit dem Braille-Tag "Rahmen" können Rahmen jetzt auch unabhängig vom Dokument eingefügt werden.
Neu: 
Mit dem Braille-Tag "Leerzeichen zum Unterstreichen" kann festgelegt werden, ob das Leerzeichen ein gültiges Zeichen zum Unterstreichen von Überschriften und Textzeilen ist oder nicht. Dadurch können Überschriften der Ebenen 1 - 3 wahlweise auch so formatiert werden, dass kein Leerraum zwischen der Überschrift und dem Text bleibt.
Neu: 
Mit dem Braille-Tag "Alle Braille-Tags löschen" können jetzt in einem Arbeitsgang alle Braille-Tags aus einem Dokument gelöscht werden. Nicht betroffen sind verborgene Steuerzeichen wie Kürzungsverbot und Wortfuge.
Verbesserung: 
Die Anpassung für Drucker der Firma Enabling Technologies und für den Porta-Thiel wurde um ESCAPE-Sequenzen für das Seitenformat erweitert. Dadurch stimmen Zeilen- und Seitenlänge jetzt nach dem Umschalten von 8-Punkt-Braille auf 6-Punkt-Braille automatisch wieder. Das Seitenformat muss nicht mehr explizit am Drucker eingestellt werden.
Verbesserung: 
Das Programm unterscheidet jetzt zwischen einfachen, doppelten und dreifachen Rahmen.
Verbesserung: 
Ein linker oder rechter Rand im Quelldokument wirkt auch auf Rahmen, so dass Rahmen ggf. nicht über die gesamte Textbreite gehen.
Verbesserung: 
Nach Fuß- oder Endnotentext wird jetzt immer ein Seitenwechsel gemacht.
Verbesserung: 
Einzelne Ordinalzahlen innerhalb von Texten werden aufgrund weiterer Schlüsselwörter jetzt besser erkannt und korrekt in Braille umgesetzt.
Verbesserung: 
Ein Sprachwechsel für fremdsprachliche Einschübe mit Hilfe von Braille-Tags ist jetzt auch innerhalb eines Absatzes machbar. Dadurch können im gleichen Absatz z. B. englische und französische Einschübe stehen.
Verbesserung: 
Beim Aufruf der Kurzschrift-Rückübersetzung aus dem Datei- oder Kontextmenü im Explorer wird bei neuen Dateien jetzt immer eine Formatkonvertierung ins RTF-Format vorgeschlagen.
Verbesserung: 
Beim Ausgabeformat "HTML Help" wird der Dialogschritt für Verzeichnisse nur noch im Expertenmodus angezeigt. Da die Registerkarten im HTML Help Viewer die Hypertext-Verzeichnisse ersetzen, sind Änderungen an den Werkseinstellungen nur selten notwendig (die Werkseinstellungen schließen die Hypertext-Verzeichnisse bei HTML Help aus).
Verbesserung: 
Beim Umwandeln von Textdateien wird jetzt der Dateiname als Titel für das Dokument vorgegeben. Bislang erschien hier als Titel "Windows Hilfe".
Verbesserung: 
In der Konfigurationsdatei Rtfc.ini können jetzt Umgebungsvariablen für Verzeichnis- und Druckerpfade verwendet werden, um den Import in heterogenen Netzwerkumgebungen zu erleichtern. Wenn Sie den Hypertext Assistent aufrufen, wird die Konfigurationsdatei automatisch eingelesen, sofern sie noch nie importiert wurde oder ein neueres Datum hat als beim letzten Import.
Verbesserung: 
Der neue RTFC Braille Viewer Version 4.4 erkennt die Seitenlänge einer BRL-Datei jetzt wesentlich zuverlässiger, wenn keine Seitenvorschübe (Formfeeds) in der Datei vorhanden sind. Bei der Auswertung potentieller Seitenzahlen wird eine Gewichtung aufgrund der Position einer Seitenzahl und des benachbarten Textes vorgenommen, so dass echte Seitenzahlen besser erkannt werden.
Verbesserung: 
Die Option "Trennseite nach jeder Seite" im Drucken-Dialog von RTFC wirkt jetzt auch nach der letzten Seite einer Kopie. Dies erleichtert den Ausdruck mehrerer einseitig bedruckter Kopien über einen Duplexdrucker.
Bug-Fix: 
Beim Umwandeln von Dokumenten im "Rich Text Braille"-Format werden manuelle Zeilenwechsel in Überschriften jetzt auch ins Inhalts- und Stichwortverzeichnis übernommen.
Bug-Fix: 
Escape-Sequenzen zur Initialisierung und Deinitialisierung von Druckern werden bei Druckaufträgen mit mehreren Kopien jetzt vor und nach jeder Kopie ausgegeben. Dies wirkt sich beim Drucker "INDEX 4x4 Pro" positiv aus, wenn mehrere Kopien einer Datei im Broschürendruck ausgegeben werden, deren Anzahl Seiten nicht durch 4 teilbar ist.
Bug-Fix: 
Ein Fehler in der Brailletabelle für den Drucker Btec 100 von Brailletec wurde beseitigt. Dadurch wird bei einem Ausdruck in Computerbraille jetzt auch das französische E mit accent d'aigu korrekt ausgegeben.
Bug-Fix: 
Die Fehler in den Kürzungsprofilen für das Lehrbuch "Drachen haben nichts zu lachen" von B. Neuheuser wurden beseitigt.
Bug-Fix: 
Mit der Option "Datei für Duplexdruck aufbereiten" wurden die Randeinstellungen nicht gespiegelt.
Bug-Fix: 
Bei Verwendung spezieller Umwandlungsmodi wie Großbuchstaben, Einschübe in Vollschrift oder 8-Punkt-Computerbraille in Überschriften wurde das Abkündigungszeichen in Verzeichnissen hinter der Seitenzahl gesetzt. Jetzt erscheint es vor der Seitenzahl und ggf. vor der Führungslinie.

6.10 
November 2000
Neu: 
Diese Version beinhaltet erstmalig die Kurzschrift-Rückübersetzung für die Sprachen Deutsch, Englisch und Französisch. Die Rückübersetzung ist über den Hypertext Assistent oder direkt aus Word über das Braille-Menü möglich.
Neu: 
Mit dem Braille-Tag "Bruchstriche verwenden" kann festgelegt werden, ob Bruchstriche oder Schrägstriche für die Darstellung ganzzahliger Brüche verwendet werden sollen. Durch den Wert "0" können Schrägstriche in Literaturbraille erzwungen werden, wenn das betreffende Dokument keine ganzzahligen Brüche enthält. Der Algorithmus zur Erkennung gegliederter Telefonnummern (mit führenden Nullen) wurde dahingehend verbessert, dass bei Telefonnummern automatisch auf den Schrägstrich umgeschaltet wird.
Neu: 
Im Textprofil gibt es jetzt die Option "Rahmen am Seitenende schließen", die nur im Experten-Modus angezeigt wird. Wenn diese Option deaktiviert wird, werden Rahmen im Gegensatz zum bisherigen Verhalten nicht mehr am Seitenende geschlossen und am Anfang der nächsten Seite wieder geöffnet. Auf diese Weise ist ersichtlich, von wo bis wo der Rahmen in der Schwarzschriftvorlage ging. Dazu passend gibt es ein neues Braille-Tag "Rahmen am Seitenende schließen".
Verbesserung: 
Wenn reine Textdateien als Quelldateien für Hypertext verwendet werden, können manuelle Querverweise nun auch mit den Zeichen "§" (Paragraph) und "$" (Dollar) gemacht werden. Die Zeichen müssen am Anfang eines Wortes stehen. Wie auch sonst bei nicht-verborgenen Querverweiszeichen üblich, müssen Leerzeichen im Verweistext als Unterstriche geschrieben werden. Einzelne Zahlen werden dabei nicht als Querverweistext interpretiert.
Verbesserung: 
Die Beschreibung der Braille-Tags im Dialog "Braille-Tag einfügen" befindet sich jetzt in einem Eingabefeld, das mit allen Screenreadern problemlos ausgelesen werden kann.
Verbesserung: 
Die erweiterten Optionen für 6-Punkt-Computerbraille werden jetzt nur noch im Experten-Modus angezeigt. Dies verhindert, dass die Optionen versehentlich angekreuzt werden und somit eine Übersetzung in Kurzschrift unmöglich machen.
Bug-Fix: 
Bei der Personal Edition wurden Konvertierungsfehler verschwiegen, wenn im Assistent die Option "Assistent nach der Umwandlung beenden" angekreuzt war. Jetzt erscheint auch hier ein Dialog zur Abfrage, ob das Fehlerprotokoll angezeigt werden soll.
Bug-Fix: 
Bei manchen Braille-Druckern an LPT1: konnte es vorkommen, dass ein Ausdruck mit mehr als 80 Seiten abgebrochen wurde, weil die Synchronisation zwischen Drucker und Computer nicht funktionierte.
Bug-Fix: 
Wenn in den Optionen für die Braille-Darstellung, Registerkarte "Schriftklassen" alle Schriftklassen deaktiviert waren, konnten diese nicht mehr aktiviert werden.
Bug-Fix: 
beim Einsatz des Braille-Viewers in Netzwerken konnte es aufgrund der geringeren Performance zu Problemen mit Microsoft Word kommen, wenn Word zu lange braucht, um eine BRL-Datei zu laden.

6.04 
Juli 2007
Neu: 
Im Textprofil wurde die Option "Datei für Duplexdruck aufbereiten" hinzugefügt. Die Zieldatei enthält dadurch immer eine gerade Anzahl Seiten, wobei die Kopf- und Fußzeilen unverändert bleiben. Die bisherige Option "Gerade Seiten für doppelseitigen Druck aufbereiten" wurde zur Klarstellung in "Gerade Seiten für Duplexdruck spiegeln" umbenannt.
Neu: 
Im Textprofil wurde die Option "Rahmen am Seitenende schließen" hinzugefügt. Diese Option ist nur im Expertenmodus verfügbar. Wenn Sie diese Option deaktivieren, werden Rahmen nicht mehr am Seitenende geschlossen und auf der nächsten Seite neu geöffnet. Somit wird ersichtlich, von wo bis wo der Rahmen in der Schwarzschriftvorlage ging.
Neu: 
Entsprechend der Option "Rahmen am Seitenende schließen" gibt es ein neues Braille-Tag, das die gleiche Wirkung hat (nur für die Professional Edition).
Neu: 
Mit dem Braille-Tag "Zeile unterstreichen" kann eine Textzeile unterstrichen werden, ähnlich wie das bei Überschriften möglich ist. Als Parameter kann das Zeichen für die Unterstreichung eingegeben werden (nur für die Professional Edition).
Neu: 
Mit dem Braille-Tag "Absatzkontrolle" kann ein bedingter Seitenwechsel eingefügt werden, wenn auf der aktuellen Seite nur noch eine bestimmte Anzahl Zeilen frei ist. Dadurch können Absätze über die automatische Absatzkontrolle hinaus auch mit mehr als 2 Zeilen zusammengehalten werden (nur für die Professional Edition).
Neu: 
Mit dem Braille-Tag "Fremdsprache verbergen" können die An- und Abkündigungszeichen für fremdsprachliche Einschübe aus dem Zieldokument entfernt werden. Dadurch müssen die Zeichen nicht mehr manuell verborgen werden, wenn man z. B. eine Vokabelliste schreiben möchte, bei der ein Sprachwechsel bereits aus dem Kontext hervorgeht.
Neu: 
Im Dialog "Textformat - Braille-Darstellung" kann jetzt eine selektive Umsetzung verschiedener Schriftklassen eingestellt werden. Eine Schriftklasse sind z. B. alle Schriftarten ohne Serifen wie "Arial", alle Schriftarten mit Serifen wie "Times New Roman" oder alle dicktengleichen Schriftarten wie "Courier New". Ein Text, der mit einer Schriftart aus der jeweiligen Klasse formatiert wurde, kann aus dem Dokument ausgeblendet, mit einer anderen Sprache oder mit einem anderen Kürzungsgrad umgesetzt werden. Dies erlaubt u. a. eine einfache Gestaltung mehrsprachiger Dokumente ohne fremdsprachliche Einschübe verwenden zu müssen (nur für die Professional Edition).
Neu: 
Bei den Optionen für den Textimport können jetzt vorgegebene Einstellungen aus einer Ausklappliste gewählt werden. Die einzelnen Optionen, die darunter zusammengefasst werden, wurden um folgende Einstellmöglichkeiten ergänzt: "Nummerierungen und Aufzählungen erkennen", "Seitenwechsel beibehalten", "Tabellarische Darstellungen erkennen" und "Überschriften aus dem Kontext erkennen". Dadurch ist eine genauere Differenzierung der Import-Optionen möglich.
Verbesserung: 
Bei der Installation von RTFC entfällt nun in jedem Fall die Eingabe eines Zielverzeichnisses. Als Zielverzeichnis wird immer das Unterverzeichnis "Rtfc" im Programmverzeichnis von Windows genommen.
Verbesserung: 
Der Dialog "Textformat - Braille-Darstellung" wurde in mehrere Registerkarten aufgeteilt, was den Dialog übersichtlicher macht. Der Dialog wurde auch um Vorschaufenster für Rahmen und Tabellendarstellungen erweitert, so dass man bereits vor der Umwandlung sehen kann, wie sich die Einstellungen auswirken (nur für die Professional Edition).
Verbesserung: 
Die automatische Absatzkontrolle wurde im Hinblick auf einzeilige Absätze am Seitenende verbessert. Solche Absätze gelangen nun automatisch auf die nächste Seite, wenn eine Leerzeile vorausgeht.
Verbesserung: 
Beim Drucken in eine Datei wird das aktuelle Verzeichnis angezeigt. Dort wird die Druckdatei gespeichert, wenn kein Pfad eingegeben wird.
Bug-Fix: 
Werden verborgene Ankündigungszeichen für fremdsprachliche Einschübe in Überschriften verwendet, so erscheinen die Ankündigungszeichen auch nicht in der Zieldatei.
Bug-Fix: 
Bei fremdsprachlichen Einschüben mehrerer Wörter in Überschriften, bei denen das Abkündigungszeichen weggelassen wurde, erschien das Abkündigungszeichen in Verzeichnissen erst in der Folgezeile. Jetzt wird es bereits vor der Seitenzahl ergänzt.
Bug-Fix: 
Probleme mit der Silbentrennung und der Darstellung von Zeichenattributen im Zusammenhang mit fremdsprachlichen Einschüben wurden beseitigt.
Bug-Fix: 
Wird eine direkte Punktkombination in der Form "<pt…>" am Anfang einer Aufzählung angegeben erscheint das dadurch erzeugte Zeichen nicht mehr vor dem Spiegelstrich.
Bug-Fix: 
Eine Umwandlung von Dokumenten in Verzeichnissen, für die keine Schreibrechte bestanden, schlug fehl. Jetzt wird das für die Umwandlung notwendige RTF-Dokument in solchen Fällen im temporären Verzeichnis erzeugt.

6.03 
März 2007
Neu: 
die Anzeigeoptionen für den Braille-Viewer erlauben jetzt auch die Auswahl der Ansicht ("Seitenlayout", "Weblayout" oder "Normal"). Außerdem kann über die Option "Formatierungszeichen ausschalten" gewählt werden, ob eventuell in Microsoft Word aktivierte Formatierungszeichen ausgeschaltet werden sollen oder nicht.
Neu: 
Das neue Braille-Tag "Seitenwechsel ersetzen" kann dazu verwendet werden, um manuelle Seitenwechsel im Dokument durch PAGE-Tags zu ersetzen. Dabei kann die Startseite optional eingegeben werden (nur für die Professional Edition).
Neu: 
Über den Menüpunkt "Braille-Tag einfügen" im Braille-Menü von Microsoft Word können jetzt auch die Steuerzeichen für Kürzungsverbot, Wortfuge und der Kombination aus beiden eingegeben werden. Das erleichtert die Eingabe dieser verborgenen Zeichen.
Verbesserung: 
Die Programmgruppe wurde neu gestaltet, so dass sie jetzt Untermenüs für Beispiele (für den Aufruf von RTFC über die Kommandozeile) und Dokumentationen enthält. Jetzt ist auch das Handbuch für den Hypertext Assistent als RTF-Dokument vorhanden.
Verbesserung: 
Dieses Modul beinhaltet die Reform der französischen Blindenschrift aus dem Jahre 2006 nach dem Regelwerk: "Code de transcription en braille des textes imprimés - Réalisé dans le cadre de l'Accord de coopération pour une uniformisation du braille français", Première édition, Janvier 2006 (nur für das multilinguale Braille-Modul und die Professional Edition).
Verbesserung: 
Beim direkten Start der Konvertierung über den Windows-Explorer wird kein Unterverzeichnis mehr für die Formate Blindenschrift und reiner Text angelegt. Außerdem bleibt der Original-Dateiname für die Zieldatei erhalten.
Verbesserung: 
Wenn das Speichern eines neuen Word-Dokuments vom Anwender abgebrochen oder verneint wird, erscheint jetzt nicht mehr die Fehlermeldung 5020. Stattdessen wird die Konvertierung einfach nicht durchgeführt.
Verbesserung: 
Bei der Konvertierung von Dokumenten mit Word 2007 konnte es zu Problemen kommen, da der Kompatibilitätsmodus von Word 2007 nicht in allen Details so funktioniert wie in früheren Word-Versionen. Jetzt kann RTFC auch mit Word 2007 genutzt werden, jedoch erscheinen Add-Ins wie das Braille-Menü nicht mehr in der Menüzeile, sondern in der Registerkarte "Add-Ins" in der Multifunktionsleiste (blaues Band am oberen Fensterrand).
Verbesserung: 
Die Optionen "Formfeeds ..." wurden zur besseren Verständlichkeit in "Seitenvorschub ..." umbenannt. Die Option "Aufzählungszeichen aus dem Dokument übernehmen" wurde aus demselben Grund in "Aufzählungszeichen wie im Dokument darstellen" umbenannt.
Bug-Fix: 
Wenn für die Teilkurzschrift in Braille keine der Kürzungsklassen vollständig aktiviert war, konnte es innerhalb der teilweise aktivierten Klassen ("Grau") zu nicht ausgenutzten Kürzungsmöglichkeiten kommen, wenn eine der bereits aktivierten Kürzungen am Wortanfang oder -ende verwendet wurde (nur für die Professional Edition).

6.02 
Dezember 2006
Neu: 
Im Dialog "Textformat - Braille-Darstellung" wurde die Möglichkeit geschaffen, Tabellendarstellungen unter einem eigenen Namen zu speichern. Dadurch sind die vielfältigen Möglichkeiten, die sich aus der Verwendung von Meta-Zeichen ergeben, leichter handhabbar. Anwender, die sich über diese Möglichkeiten nicht detailliert informieren wollen, können bereits vorgefertigte Tabellendarstellungen aus einer Ausklappliste wählen (nur für die Professional Edition).
Neu: 
der neue Braille-Viewer Version 4.0 ermöglicht im Zusammenspiel mit dem Hypertext Assistent nun die Angabe des Zoommodus und der Schriftart für die Anzeige. Im Zoommodus "Textbreite" wird somit eine effektivere Ausnutzung einer Braillezeile möglich (kleinerer Seitenrand).
Verbesserung: 
Der Dialog zum Anpassen der Braille-Darstellung wurde aus den Braille-Optionen in den Dialogschritt "Textformat" verlagert. Hier können die Einstellungen zur Darstellung von Tabellen, Rahmen und Linien, Grafiken und Zeichenattributen mit dem Textprofil gespeichert werden (nur für die Professional Edition).
Verbesserung: 
Der Dialog für die Teilkurzschrift wurde übersichtlicher gestaltet. Die Schaltfläche "Details" wurde in "Mehr" umbenannt (nur für die Professional Edition).
Verbesserung: 
Der Dialog für die Compiler-Optionen wurde so umgestaltet, dass häufig genutzte Optionen weiter oben stehen.
Verbesserung: 
Da aktuelle Screenreader wie JAWS 7.10 Probleme haben, die Checkboxen in den CheckListBoxen zu erkennen, wurde der Status der Checkboxen zusätzlich im Klartext in die Listen aufgenommen.
Verbesserung: 
Bei Nummerierungen werden jetzt spezielle Listenzeichen wie römische Zahlen oder Buchstaben in HTML umgesetzt (nur für die Professional Edition).
Bug-Fix: 
Probleme mit dem Zeilenumbruch im Zusammenhang mit Ankündigungs- und Abkündigungszeichen in Braille wurden beseitigt.
Bug-Fix: 
Probleme mit dem Zeilenumbruch im Zusammenhang mit Bindestrichen in 6-Punkt-Computerbraille wurden beseitigt.
Bug-Fix: 
Fremdsprachliche Einschübe sind jetzt auch in Überschriften möglich und werden im Inhaltsverzeichnis korrekt dargestellt.
Bug-Fix: 
Wenn ein Dokument mit einer Überschrift begann, auf die eine Aufzählung oder Nummerierung folgte, wurde das erste Aufzählungszeichen verschluckt.
Bug-Fix: 
Im Dialog "Drucker einrichten - verfügbare Drucker" erschien fälschlicherweise ein Druckerhersteller namens "unbekannt". Bei Auswahl dieses Herstellers wurde eine Fehlermeldung ausgegeben.
Bug-Fix: 
Wenn die Werte in den Eingabefeldern für das Seitenformat mit den Cursortasten geändert wurden, blieb die Schaltfläche "Speichern" für das Textprofil ausgegraut.

6.01 
September 2006
Neu: 
Die Option "Verweise ins Internet in separatem Fenster öffnen" zeigt externe Links in einem eigenen Browser-Fenster an. Dadurch werden Internet-Verweise aus CHM-Dateien nicht mehr im Fenster der HTML Hilfe angezeigt.
Neu: 
Mit der Option "Erste Seite ohne Fußzeile" wird die erste Seite in reinem Text und Blindenschrift ohne Fußzeile ausgegeben.
Neu: 
bei den Braille-Tags "Kopfzeilentext" und "Fußzeilentext" können nun Platzhalter für Überschriften angegeben werden. "%0" für den Dokumententitel, "%1" bis "%9" für die letzte Überschrift der Ebene 1 bis 9 und "%%" für die letzte Überschrift unabhängig von der Ebene. Auch Überschriftsbereiche wie etwa "%%-%%" sind möglich, um die erste und letzte Überschrift auf einer Seite bzw. Doppelseite anzugeben.
Neu: 
"Für Computerbraille vorbereiten" heißt ein neuer Menüpunkt im Braille-Menü von Microsoft Word. Er konvertiert das aktuelle Dokument in 8-Punkt-Braille im Format "Rich Text Braille" analog zu den bereits vorhandenen Menüpunkten für 6-Punkt-Braille.
Neu: 
Ausnahmelisten für Braille im Arbeitsverzeichnis (Zielverzeichnis im Hypertext Assistent) gelten auch für Teilkurzschrift. Die Standard-Ausnahmelisten gelten seit Version 6.0 nur noch bei der Übersetzung in Kurzschrift.
Verbesserung: 
Wenn eine Tabelle in einem Dokument als "verschachtelt" formatiert ist, obwohl keine umgebende Tabelle vorhanden ist, wird diese Tabelle wie eine gewöhnliche Tabelle umgesetzt.
Verbesserung: 
Im Format "Rich Text Braille" werden jetzt alle relevanten Absatzformatierungen aus dem Quelldokument übernommen, falls die entsprechenden Optionen im Textprofil aktiviert wurden.
Verbesserung: 
Bei Rändern und Einzügen findet jetzt eine echte Rundung auf eine Form pro Zentimeter statt, so dass Ränder bereits ab 0,5 cm aus dem Dokument übernommen werden. Hängende Absätze werden jetzt ebenfalls mit einem Mindestmaß von 2 Formen dargestellt.
Verbesserung: 
Es wird kein leeres Deckblatt mehr erzeugt, wenn ein Dokument mit einer Überschrift beginnt.
Verbesserung: 
Bei Ankündigungszeichen für fremdsprachliche Einschübe wird jetzt unterschieden, ob es sich um einen Klammerausdruck in spitzen Klammern ("<...>") oder um einen Einschub handelt, bei dem die schließende Klammer fehlt.
Verbesserung: 
Die bisherige Option "Leerzeilen aus dem Dokument übernehmen" wurde zur besseren Verständlichkeit in "Leerzeile am Ende von Absätzen übernehmen" umbenannt.
Verbesserung: 
Der integrierte USB-Treiber erkennt jetzt das angeschlossene Druckermodell und richtet dessen Einstellungen automatisch ein. Dadurch ist ein echtes "Plug&Play" bei USB-Druckern möglich. USB-Drucker stehen sofort in der Ausklappliste der installierten Drucker zur Verfügung und müssen nicht erst eingerichtet werden.
Verbesserung: 
Der Druckertreiber wurde erweitert, so dass jetzt auch Dateien mit Formfeeds am Zeilenende, die von anderen Programmen erzeugt wurden, korrekt verarbeitet werden.
Bug-Fix: 
Beim Export der Optionen in die Rtfc.ini wurden nicht alle benutzerdefinierten Textprofile exportiert.
Bug-Fix: 
Die Absatzkontrolle bei aufeinanderfolgenden Überschriften in Blindenschrift funktionierte nicht richtig, so dass in diesem Fall unnötig Platz am Seitenende verschwendet wurde.
Bug-Fix: 
Die Seitenzählung beginnt nun in jedem Fall auch bei doppelseitig aufbereiteten Texten immer mit 1.
Bug-Fix: 
Beim Verbinden mehrerer Dokumente in Blindenschrift begann die Seitenzählung der einzelnen Dokumente immer wieder bei "1", wenn die Option "Seitenzahlen ab der ersten Überschrift" aktiv war.
Bug-Fix: 
Wenn innerhalb von Überschriften geschweifte oder eckige Klammern für den Transparenz- oder Eigennamenmodus in Blindenschrift verwendet wurden, wurden sie im Inhaltsverzeichnis nicht korrekt interpretiert.
Bug-Fix: 
Probleme mit Umlauten in Parametern für Braille-Tags wurden beseitigt.
Bug-Fix: 
Probleme mit der Darstellung von Rahmen in Verbindung mit Leerzeilen bei reinem Text und Blindenschrift wurden beseitigt.
Bug-Fix: 
Fehler im Zusammenhang mit dem Aufhebungspunkt 6 in Teilkurzschrift vor den Buchstaben "C", "Q", "X", "Y" und "ß" wurden beseitigt.
Bug-Fix: 
Die Funktion "Seitenumbruch aufheben" aus den Braille-Tags hat nicht immer funktioniert, da die Ansicht verborgener Zeichen nicht automatisch eingeschaltet wurde.
Bug-Fix: 
Wenn leere Dateien ins DOC-Format umgewandelt wurden, konnte es zu einer Schutzverletzung kommen
Bug-Fix: 
Systemhänger, Verlust der Schnittstellendaten und die schlechte Performance bei der USB-Ausgabe wurde beseitigt.
Bug-Fix: 
In Druckerselektion wurde der Drucker erst selektiert, wenn ein Eintrag in der rechten Liste verändert wurde.
Bug-Fix: 
Rechteproblem bei Benutzern mit eingeschränkten Rechten für "All Users" gelöst.

6.0 
Release Dezember 2005

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Erstellt: 01.12.2010 19:00   Aktualisiert: 05.08.2017 16:00
Autor: Dipl.-Ing. (FH) W. Hubert
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